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"The Indian Queen", Oper in fünf Akten von Henri Purcell, Theater Basel

Premiere am 30. April 2014, 19.30 Uhr, Grosse Bühne. -----

Marie und Henry stürzen während einer nächtlichen Dschungelwanderung in Peru zusammen mit ihrem Reiseführer in ein Erdloch. Die drei finden sich in einer vergangenen Zeit wieder, die sie mit Visionen ihrer Doppelgänger und einer zunehmend verzerrten Wahrnehmung konfrontiert.

Zusehends verweben sich zwei Handlungsstränge: Der um die von Joachim Schlömer er-fundene Geschichte Maries, die verdächtigt wird, mit dem Verschwinden zweier Personen zu tun zu haben, und der der eigentlichen Opernhandlung um die Königstochter Orazia, die in Gefangenschaft der feindlichen Königin Zempoalla gerät, dort von deren Sohn Acacis geliebt wird und dennoch den Opfertod sterben soll, um dem Land den Frieden zu bringen. Auf beiden Ebenen stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Wer hat Schuld an den Ereignissen?

 

Henry Purcell, der bedeutendste englische Komponist des Barockzeitalters, schuf mit dieser Masque ein spartenübergreifendes Werk, in dem er Wort- und Tonkunst, Tanz und Pantomime, Dekor, Licht und Kostüm zu einem faszinierend schillernden Bühnenkunstwerk verband.

 

(Vollendung des 5. Aktes durch Daniel Purcell)

 

Libretto von John Dryden und Sir Robert Howard, nach dem gleichnamigen Drama

Dialogfassung von Joachim Schlömer

In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Eine Koproduktion mit den Schwetzinger SWR Festspielen und der Opéra Metz

 

Musikalische Leitung: David Cowan

Regie: Joachim Schlömer

Szenische Einstudierung: Tom Schneider

Bühne: Jens Kilian

Kostüme: Marie-Thérèse Jossen

Licht: Uli Schneider

Chor: Henryk Polus

 

Mit: Alice Gartenschläger, Mireille Lebel, Kim-Lillian Strebel, Anders J. Dahlin, Markus Hofmann, Marc

Labonnette, Markus Nykänen, dem Chor des Theater Basel und dem La Cetra Barockorchester Basel.

 

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