Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Augsburg, "Warten auf Godot" von Samuel BeckettTheater Augsburg, "Warten auf Godot" von Samuel BeckettTheater Augsburg,...

Theater Augsburg, "Warten auf Godot" von Samuel Beckett

PREMIERE:Freitag 03.10.2008, 19:00, Komödie

 

Eine Landstraße, unbefahren. Dahinter ein Baum, ohne Blätter. An seinem Fuß zwei Landstreicher: Wladimir und Estragon. Ohne erkennbares Ziel, ohne klare Zukunft, nur mit allmählich verblassenden Erinnerungen an eine bessere Zeit.

Sie reden, erzählen sich Geschichten, streiten und können sich auf nichts einigen: Weder darauf aufzubrechen, noch darauf zu bleiben, sich zu erhängen, sich vom Eiffelturm zu stürzen oder aber Lucky zu helfen; Lucky dem Diener, der, von seinem Herrn Pozzo an einer Leine geführt, mit einer Peitsche misshandelt wird und Estragon ins Bein beißt.

 

Die Zeit vergeht. Was bleibt, ist nur die Hoffnung auf Godot. Denn mit Godot wird alles besser - behauptet Wladimir. Aber kommt Godot auch wirklich?

 

Mit Warten auf Godot, 1948 entstanden und 1953 in Paris uraufgeführt, wurde Samuel Beckett auf einen Schlag weltberühmt. Kaum ein anderes Werk der Dramenliteratur hat zu so intensiven Interpretationsanstrengungen inspiriert wie dieses zwischen Farce, Komödie und existentialistischem Nachkriegsdrama angesiedelte Stück.

 

Der Regisseur Marcel Keller , der auch das Bühnenbild zur Inszenierung entwirft, arbeitet seit 1985 nach langjähriger Assistenz bei Jürgen Rose an vielen Theatern als Bühnenbildner, unter anderem an den Münchner Kammerspielen, dem Staatstheater Stuttgart und der Comédie Française. Seit 1993 führt er auch Regie. Zudem ist er als Ausstellungsmacher und Bildender Künstler tätig. Am Theater Augsburg inszenierte er in der Spielzeit 2007/08 Bunbury oder Ernst sein ist wichtig und wird in der Spielzeit 2008/09 auch Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart in Szene setzen.

Inszenierung: Marcel Keller

Dramaturgie: Hilko Eilts

 

Estragon: Anton Koelbl

Wladimir: Martin Herrmann

Lucky: Toomas Täht

Pozzo: Eberhard Peiker

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑