Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Bonn: ARABELLA - Lyrische Komödie von Richard Strauss Theater Bonn: ARABELLA - Lyrische Komödie von Richard Strauss Theater Bonn: ARABELLA -...

Theater Bonn: ARABELLA - Lyrische Komödie von Richard Strauss

Premiere SAMSTAG, 2. Oktober 2021 | 19.30 UHR | OPERNHAUS

„Bitte erwägen Sie genau, ob der ganze Stoff [trotz Fiakerball!] nicht eigentlich tragisch ist.“ – So schrieb Richard Strauss an Hugo von Hofmannsthal. Aber das Tragische war bereits eingeflossen in die Zeichnung einer beklemmenden Welt: „Die Atmosphäre der ARABELLA, unserer Zeit schon sehr nahe, ist gewöhnlicher, natürlicher, ordinärer“, antwortet Hofmannsthal. „Dem ganzen zweifelhaften Milieu dieses kassierten Rittmeisters Waldner haftet etwas Ordinäres an, ein etwas ordinäres und gefährliches Wien umgibt diese Figuren.“

 

Copyright: Thilo Beu

Materiell und geistig bankrott scheinen diese „etwas zweifelhaften Existenzen“ zu sein, wie Arabella sich und ihre Familie beschreibt. Aber sie spielen und tricksen, sie versetzen sich selbst. Übernächtigt und atemlos spielen sie um Geld und Liebe. Arabella, umringt von werbenden Männern, visualisiert das Glück. In ihrem Spiel setzt sie alles auf den „Richtigen“. Etwas lädiert scheint er zu sein, der „Richtige“, der wie aus dem Nichts auftaucht: Eine Bärin hat ihn in ihre Arme genommen. Er hat auch schon einmal eine junge Frau gehabt, aber die lebt nicht mehr. Jetzt will er Arabella – um jeden Preis.

Musikalische Leitung  Dirk Kaftan
Inszenierung, Bühnenbild und Licht  Marco Arturo Marelli
Kostüme  Dagmar Niefind
Dramaturgie  Andreas K. W. Meyer
Choreinstudierung  Marco Medved
Regieassistenz und Abendspielleitung  Ruben Michael
Regiehospitanz  Idilsu Yaman
Musikalische Assistenz  Daniel Johannes Mayr
Studienleitung  Pauli Jämsä
Korrepetition  Igor Horvat
Pauli Jämsä
Elia Tagliavia
Bühnenbildassistenz  Ansgar Baradoy
Kostümassistenz  Dieter Hauber
Inspizienz  Barbara Schröder
Leitung Statisterie  Gyda Löcher

Graf Waldner  Martin Tzonev
Matteo  Martin Koch
Adelaide  Susanne Blattert
Arabella  Barbara Senator
Zdenka  Nikola Hillebrand
Mandryka  Giorgos Kanaris
Graf Elemer  Santiago Sánchez
Graf Dominik  Mark Morouse
Graf Lamoral  Pavel Kudinov
Fiaker-Milli  Julia Bauer
Kartenaufschlägerin  Yannick-Muriel Noah
Welko  Volker Hoeschel
Djura / Jankel  Christian Pütz
Zimmerkellner  Nicholas Probst (Termine)
Christian Specht (Termine)
Drei Spieler  Boris Beletskiy (Termine)
Egbert Herold (Termine)
Johannes Marx (Termine)
Algis Lunskis (Termine)
Miljan Milovic (Termine)
Gintaras Tamutis (Termine)

Chor  Chor des Theater Bonn
Statisterie  Statisterie des Theater Bonn
Orchester  Beethoven Orchester Bonn

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑