Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater Bonn: ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERUNG Theater Bonn: ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERUNG Theater Bonn: ZUKUNFT...

Theater Bonn: ZUKUNFT BRAUCHT ERINNERUNG

GEDENKVERANSTALTUNG ZUM JAHRESTAG DES NOVEMBERPOGROMS 1938

Freitag, 10. November 2006, 15 Uhr, Opernhaus-Foyer.

Das Gedenken an die Pogromnacht von 1938 wird am 10. November 2006 ab 15 Uhr (im Anschluss an die Kranzniederlegung am Erzberger Ufer) im Foyer des Opernhauses mit einem kulturellen Programm begangen.

 

 

Mark Rosenthal, Sänger im Bonner Opernensemble, hat speziell für diesen Anlass zwei traditionelle jüdische Gebete sowie den Psalm 91 vertont. Zu Ehren des vor 100 Jahren geborenen Komponisten Dmitri Schostakowitsch werden jiddische Volkslieder aus dessen Liederzyklus, Opus 79, vorgetragen. Die Schauspielerin Nicole Kersten liest Gedichte von Erich Fried, Else Lasker-Schüler und weiteren Autoren. Anna Virovlansky, ebenfalls Mitglied des Opernensembles, trägt das „Nachtlied“ des 1995 verstorbenen israelischen Komponisten Sasja Argov vor. Das musikalische Programm endet mit der israelischen Nationalhymne „Hatikwah“.

Anschließend zeigt der Jugendclub von THEATER BONN Szenen aus dem Stück „Geheime Freunde“ von Rudolf Herfurtner. Basierend auf der Romanvorlage „Der Gelbe Vogel“ von Myron Levoy setzte Theaterpädagogin Yvonne Schwartz die Geschichte des jüdischen Jungen Alan in Szene, der eines Tages eine neue Nachbarin, Naomi, kennenlernt. Diese verhält sich äußerst auffällig und hat eine panische Angst vor Fremden. Nach anfänglicher Skepsis und mit viel Geduld gelingt es Alan, einen Pakt mit Naomi zu schließen. Die beiden werden „geheime Freunde“.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑