Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater in der Josefstadt Wien: „Medea“ von Franz Grillparzer Theater in der Josefstadt Wien: „Medea“ von Franz Grillparzer Theater in der...

Theater in der Josefstadt Wien: „Medea“ von Franz Grillparzer

Premiere, Donnerstag, 9. September, 19.30 Uhr

Schuld und Fluch bringt Medea der Liebe wegen über sich und das Goldene Vlies. Jason scheint es wert zu sein, doch erweist sich die leidenschaftlich begonnene Beziehung als nicht alltagstauglich. Die Zuflucht im fremden Land entpuppt sich als trügerisches Idyll.

 

Copyright: Astrid Knie

Die Integration wird Medea schlichtweg verwehrt, als Mensch wird sie nicht anerkannt, sie ist und bleibt das Fremde, dem keine Chance auf Anerkennung zuteil wird. Das Schicksal einer Frau, die vor den Scherben ihrer Existenz steht, deren Verzweiflung sich in einen tödlichen Vernichtungswahn wandelt, unumkehrbar, unverzeihlich, unabwendbar.

 „Ein Schicksal, dem zu begegnen wir nicht Jahrtausende zurückzugreifen, nicht nach Griechenland uns zu versetzen brauchen“, wie Grillparzer es beschreibt.

Regie
Elmar Goerden
Bühnenbild
Silvia Merlo
Ulf Stengl
Kostüme
Lydia Kirchleitner
Dramaturgie
Matthias Asboth
Licht
Manfred Grohs
Kreon, König von Korinth
Wolfgang Hübsch
Kreusa, seine Tochter
Katharina Klar
Jason
Joseph Lorenz
Medea
Sandra Cervik
Gora, Medeas Amme
Michael König
Medeens Kinder
Moritz Hammer/Tommy Neumayer/Johnny Waldeck/Bruno Schiel/Michael Nes

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑