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Theater Rampe, Stuttgart: 6. Wiener Woche

14. bis 22. Februar 2009

 

Neue Begegnungen mit der Hauptstadt Wien. Neun Tage österreichische Künstler und vierzehn Möglichkeiten diese in Stuttgart kennenzulernen.

 

Die Wiener Woche hat wieder einiges zu bieten. Wie wäre es mit Musik, Kabarett oder Theater? Aus der Kulturhauptstadt Linz, aus Wien oder gar aus Stuttgart? Wien ist nicht nur in Wien. Erlebns Österreich – kommens rein, kommens weiter: ins Theater Rampe, in die Rosenau – die Lokalität, ins Theaterhaus Stuttgart, ins BIX Jazzclub & Lounge, ins Laboratorium und ins Literaturhaus.

 

Die 5. Wiener Woche findet vom 14. Februar bis 22. Februar 2009 in Stuttgart statt. Sie ist eine Kooperation zwischen Theater Rampe, Theaterhaus Stuttgart, Laboratorium, Literaturhaus, Lokalität Rosenau und Jazzclub BIX.

 

 

präsentieren die

SECHSTE WIENER WOCHE

von Samstag, 14. Februar bis Sonntag, 22. Februar 2009

 

PROGRAMM

 

SA. 14. FEBRUAR_19 UHR_THEATER RAMPE

Eröffnung & Begrüßung der Sechsten Wiener Woche durch die Veranstalter und den Honorarkonsul der Republik Österreich, Herrn Dr. jur. Cornelius Grupp

 

 

SA. 14. FEBRUAR_20 UHR_THEATER RAMPE

Susanne Michel

Die gebürtige Wienerin Susanne Michel, als »Winzerkönigin« in der Neusiedler Weinsaga »Der Winzerkönig« wohlbekannt eröffnet die 6. Wiener Woche.

Sie bringt unzählige österreichische Texte der Weltliteratur mit, die sie Ihnen mit viel Humor, Charme und echt wienerisch darbieten wird.

Sans adabei!

 

SO. 15. FEBRUAR_20 UHR_THEATER RAMPE

Wilfried Steiner

»Beverly und Proschat legen sich ins Bett«

Regisseurin Beverly Blankenship wirft alle Prinzipien über Bord und legt sich zu Schauspielerin Proschat Madani ins Bett. Die beiden lesen Texte von Wilfried Steiner.

Ein Abend über Liebe, Treulosigkeit und Verrat.

 

SO. 15. FEBRUAR_20 UHR_LABORATORIUM

Kollegium Kalksburg

»Wiad scho wean«

Die drei Herren Wizlsperger, Ditsch und Skrepek haben sich der tradierten Kleinkunstform des Wiener Liedes auf ihre ganz eigene, bisweilen hämisch ironisierende Weise angenommen. Ihre zerknitterten Anzüge und alten Hüte wirken morbid, die abgehackten Dialoge improvisiert, und die Gestik ist skurril bis wahnsinnig. Hier proben drei blitzgescheite Burschen den ganz normalen Wiener Wahnsinn mit sichtlichem Vergnügen am sinnigen Quatsch und mit stupendem Timing selbst für die perfekt geplante Panne.

 

MO. 16. FEBRUAR_20 UHR_THEATER RAMPE

Stefan Fent

»Pretty Woman Revisited«

Der Student Freddie wurde von seiner Freundin verlassen. Eines Abends am Wiener Gürtel spricht er die junge Prostituierte Jennie an. Jennie arbeitet schon seit einiger Zeit im Milieu, aber sie träumt immer noch von ihrem persönlichen »Richard Gere«. Freddie führt Jennie in ein Hotelzimmer, von dem aus man direkt in die Wohnung der Exfreundin sehen kann. Nachdem Jennie ihm einen langgehegten sexuellen Wunsch erfüllt hat, unterbreitet er ihr einen mörderischen Plan…

 

DI. 17. FEBRUAR_20 UHR_THEATER RAMPE

Ronald Pohl

»Der Zuschließer«

Am Anfang war das Wort, heißt es. Als die ersten Zweibeiner nicht mehr nur grunzten, pfiffen, schnalzten und mit den Köpfen wackelten, sondern Worte verwendeten für ihre Objekte, Worte erfanden, um diese Bezeichnungen zu verbinden, zu deuten, Worte suchten, um den Blick über das Objekt hinauszuwagen, in die Ferne zu sehen, Möglichkeiten zu beschreiben, begann das Wissen, das Erklären, das Distanzieren, das Erfinden, das Menschsein. Pohls Sprache ist universal, im Sinne von Universen schaffen.

 

MI. 18. FEBRUAR_20 UHR_LITERATURHAUS

Heinrich Steinfest

»Wiedersehen im Fegefeuer«

Vernissage und Konzert | Musik: Die Strottern (mit: Heinrich Steinfest)

Die Ausstellung mit Malereien von Heinrich Steinfest ist bis zum 29. Mai 2009 im Literaturhaus zu sehen.

»Es mag ja stimmen, dass der Surrealismus lange tot ist. Aber was wissen wir denn über das Leben der Toten? Vielleicht haben sie mehr Spaß als wir. Vielleicht ist das Fegefeuer tatsächlich ein österreichisches Kaffeehaus. Und vielleicht treibt dort der Surrealismus neue duftende Blüten. Mit Witz, mit Charme und der Wucht des Ornaments.«

(Heinrich Steinfest)

 

DO. 19. FEBRUAR_20 UHR_THEATER RAMPE

»Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.«

Heinrich Steinfest und Gerhard Polacek tragen aus der »Gebrauchsanweisung für Österreich« vor.

»Stimmt das? Ist es wirklich so, dass der Österreicher bloß ein Deutscher mit Hut ist? Oder nicht doch vielmehr ein in der eigenen Einmaligkeit und Exzentrik strudelartig verstricktes gefährliches Wesen?« Der österreichische Autor Heinrich Steinfest und der österreichische Schauspieler Gerhard Polacek präsentieren Steinfests »Gebrauchsanweisung für Österreich«.

 

DO. 19. FEBRUAR_20:30 UHR_ROSENAU

KRIMI-THEATER – Christoph Dostal

spielt »Der Knochenmann«

nach dem Roman von Wolf Haas

Stuttgarter Premiere

 

Ein Mensch steht auf der Bühne und spielt einen ganzen Roman. Allein spielt er zwölf Figuren. Er tanzt den Knochentanz. Oder ist es doch Sex mit Sessel? Aber was macht der Mann? Welche Schublade? Jetzt waren Sie schon so oft im Kabarett und irgendwie ist es immer das Gleiche? Politikerwitze rauf und runter… Hier kommt mal was ganz anderes!

Etwas mit Humor bis in die Knochen!

 

FR. 20. FEBRUAR_20:30 UHR_ROSENAU

KABARETT-THEATER – Thomas Stipsits

spielt »Cosa Nostra – Unsere Sache«

Stuttgarter Premiere

Zum Inhalt: Seit fünf Jahren hat die Stinatzer Mafia den Coup in Stegersbach genauestens geplant. Es ist endlich an der Zeit am Nachbardorf Rache zu nehmen – dezent und subtil. So kleidet sich ein echter Mafioso bescheiden, in Verhalten und Reden strahlt er brüderliches Wohlwollen aus. Er gibt sich naiv, voller dummer Aufmerksamkeit für das, was man sagt. Geduldig erträgt er Beleidigungen und Seitenhiebe. Aber noch am gleichen Abend, erschießt er dich!

 

FR. 20. FEBRUAR_20:30 UHR_THEATERHAUS_T3

»Der Wüde (der Wilde) mit seiner Maschin`«

Premiere | Eine Produktion des Theaterhaus Stuttgart,

ein Programm von Ernst Konarek

Sehn Sie, da fängts schon an.

»Was sind die entern Gründ«, werden Sie fragen. Also die »entern Gründ« sind die Außenbezirke Wiens, wie zum Beispiel Ottakring, Stadtlau, Kagran oder Sankt Madlein. Und der »Wüde«?

Richtig. Marlon Brando, Oberhalbstarker meiner Generation. Und in die entern Gründ gab´s jede Menge »Wüder«, die mit ihren »Eisen« (Motorradl, Roller, Mopeds) und ihren »Hasen«, »Katzen« (Freundinnen) durch die Mondscheingassen knatterten.

 

FR. 20. FEBRUAR_20:30 UHR_BIX JAZZCLUB & LOUNGE

Agnes Heginger | Georg Breinschmid

»Jazz & Wahnsinn«

»Der Ex-Wiener Philharmoniker-Bassist Georg Breinschmid lässt, in diesem zwischen Jazz, Kabarett und tiefer Songwriter-Kunst changierenden Duo, sämtlichen Facetten einer der wunderbarsten Stimmen Österreichs freien Lauf. Und diese gehört Agnes Heginger:

Ungemein tonsicher in allen Musikgenres daheim, klingt bei ihr alles überirdisch entspannt, gepaart mit schier unerschöpflicher Sangesfreude.«

 

SA. 21. FEBRUAR_20 UHR_THEATER RAMPE

»orpheus2«

Konzert

orpheus2 wandelt musikalisch in der Geschichte der Rock- und Popmusik. Klassiker von den 60er bis zu den 90er Jahren werden in eigenständigen Arrangements von den beiden Musikern Ekkehard Breuss und Bertram Strolz unplugged und live präsentiert. Durch die große Bühnenerfahrung und durch das Verschmelzen der individuellen Stile der beiden Musiker ist ein eigenständiger Sound entstanden, der auch in Fachkreisen immer mehr begeisterte Resonanz findet.

 

SA. 21. FEBRUAR_20:30 UHR_THEATERHAUS_T4

KABARETT

»Josef Hader - Hader spielt Hader«

Neues Programm!!!

Entweder ist er zu faul, ein neues Programm zu schreiben. Oder es fällt ihm sowieso nichts mehr Neues ein. Oder er braucht grad viel Geld wegen einer Scheidung. Oder er hat schon alles gesagt, was zu sagen ist. Oder er findet Filme viel interessanter, möchte aber am Abend noch was dazu verdienen. Oder er ist in einer Krise. Oder er ist in einer Nachdenkphase. Oder er braucht wieder Applaus

 

SO. 22. FEBRUAR_20 UHR_THEATER RAMPE

Peter Turrini

»Grillparzer im Pornoladen«

Mit: Doina Weber, Bruno Thost _ Regie: Karina Thayenthal

Das Stück »Grillparzer im Pornoladen« handelt von der Ersetzbarkeit des Menschen. Nicht nur von seiner Ausschlachtung wie im Organhandel, sondern von seinem Nachbau, von seiner technischen Klonung, von seiner industriellen Reproduzierbarkeit, von seiner digitalen Kaschierung, vor allem für sexuelle Zwecke. Die Menschen in meinem Stück, die beiden Hauptfiguren, wehren sich dagegen.

 

Mehr Infos zur 6. Wiener Woche gibt es unter:

www.wienerwoche.de

 

 

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