Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theatersanierung Heidelberg: Der Grundstein ist gelegt!Theatersanierung Heidelberg: Der Grundstein ist gelegt!Theatersanierung...

Theatersanierung Heidelberg: Der Grundstein ist gelegt!

Die Theater- und Orchesterstiftung Heidelberg hat am 10. Juni 2010 den Grundstein für das „neue“ Heidelberger Theater gelegt. Mehr als 16 Millionen Euro an privaten und unternehmerischen Spenden fließen in das größte Heidelberger Hochbauprojekt der letzten Jahre, das mit Gesamtkosten in Höhe von 53 Millionen Euro veranschlagt ist. Das sanierte Theater soll im Herbst 2012 wiedereröffnet werden.

 

Das Haus im Herzen der Heidelberger Altstadt wird saniert und um einen zweiten Theatersaal mit großer Bühne, bester Sicht und hervorragender Akustik erweitert. Mit der Baumaßnahme soll ein auch in energetischer Hinsicht zukunftsweisendes Gebäudeensemble entstehen und der Spielbetrieb des Theaters und Philharmonischen Orchesters unter zeitgemäßen Arbeitsbedingungen gesichert werden.

 

Geplant ist, dass im Frühjahr 2012 die Theatermacher nach und nach an ihren angestammten Platz zurückkehren und mit dem Probebetrieb beginnen.

 

Fakten zum sanierten Heidelberger Theater

 

• Knapp 10.000 Quadratmeter Nutzfläche stehen dem Theater nach der Sanierung zur Verfügung.

• Der Bau wird sich sensibel in das Altstadt-Quartier einfügen und geschickt Alt und Neu verbinden.

• Das Haus bietet künftig erhebliche Verbesserungen für Besucher und Mitarbeiter.

• Das Theater wird sich schaufensterartig zum Straßenraum öffnen und Einblicke in die Theaterarbeit gewähren.

• Der neue Theatersaal soll Platz für 550 Zuschauer bieten und mit einem mobilen Bühnenportal ausgestattet sein, das den unterschiedlichen Anforderungen von Oper, Tanz und Schauspiel gerecht wird.

• Der historische Saal bleibt als zweite Spielstätte und Veranstaltungsort erhalten.

• Der Zugang zu den Spielstätten wird barrierefrei sein.

• Das Theater setzt mit innovativer Erd- und Abwärmenutzung Zeichen in Sachen Klimaschutz.

 

Zur Geschichte des Heidelberger Theaters

Die Städtische Bühne in der Theaterstraße 6 wurde von Stadtbaumeister Ludwig Lehndorff in spätklassizistischem Stil erbaut und am 31. Oktober 1853 mit einer Aufführung von Friedrich Schillers „Die Braut von Messina“ eröffnet. Noch im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude mehrmals erweitert. Innen- und Außenumbauten fanden 1924 statt. Bei einer umfassenden Sanierung von 1987 bis 1990 wurde auf der nördlichen Seite der Städtischen Bühne das sogenannte „Glasfoyer“ ergänzt. Im Oktober 2006 musste das Theatergebäude aufgrund gravierender Sicherheitsmängel zeitweise geschlossen werden. Im November 2006 traf der Gemeinderat der Stadt Heidelberg den Grundsatzbeschluss zur Sanierung des städtischen Theaters. 2008 gaben die Räte grünes Licht für die Ausführung des optimierten Entwurfs des Darmstädter Architekturbüros Waechter + Waechter. Seit September 2009 wird das Heidelberger Theater saniert und baulich erweitert.

 

Informationen zur Theatersanierung gibt es im Internet unter www.heidelberg.de/theatersanierung. Hier kann man via Baustellen-Webcam das Heidelberger Theater wachsen sehen.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑