Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Ulrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W." im Theater AugsburgUlrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W." im Theater AugsburgUlrich Plenzdorfs "Die...

Ulrich Plenzdorfs "Die neuen Leiden des jungen W." im Theater Augsburg

Premiere 22. November 2012, 20.30 Uhr, hoffmannkeller. -----

Edgar Wibeau lebt in der DDR. Er ist 17 Jahre alt und bester Lehrling in einem Betrieb. Doch er schmeißt die Lehre hin und haut aus der Kleinstadt nach Berlin ab. In einer Gartenlaube eines Freundes, in der er Unterschlupf findet, fällt ihm ein Reclam-Heft – ohne Titelblatt in die Hände.

Ohne es zu wissen, liest Edgar Die Leiden des jungen Werther von Goethe. Dieses Buch wird fortan Edgars Begleiter. Er verliebt sich in Charlie, eine Kindergärtnerin, die er in der Laubenkolonie regelmäßig trifft. Und Goethes Werther findet die passenden Worte für seinen Zustand: „… ich hab eine Bekanntschaft gemacht, die mein Herz näher angeht.“ Doch Charlie ist bereits verlobt und die Hochzeit steht bevor.

 

Ulrich Plenzdorfs Bühnen-Stück Die neuen Leiden des jungen W. war bei seinem Erscheinen 1972 in der DDR ein sensationeller Erfolg und prägte Generationen von Jugendlichen auch in Westdeutschland.

 

Ramin Anaraki, der die Regie für diesen Abend übernimmt, kennt das Augsburger Publikum bereits u.a. durch Inszenierungen wie Kein Schiff wird kommen von Nis-Momme Stockmann und Der goldene Drache von Roland Schimmelpfennig.

 

Inszenierung: Ramin Anaraki

Bühne und Kostüme: Tatjana Kautsch

Dramaturgie: Barbara Bily

 

mit: Sarah Bonitz, Philipp von Mirbach, Ulrich Rechenbach

 

Weitere Termine:

Do 22.11.12 · Fr 30.11.12 · Di 04.12.12 · Mo 17.12.12 · Mi 09.01.13 · Do 10.01.13

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑