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Uraufführung: "À l'enseigne des vrais chiens - In der Art der echten Hunde" in Berlin

Jean Michel Bruyère/LFKs–lafabriks, Performance–Installation,

15.03 – 15.04.2007, Mi – So + Ostermontag, 15:00 – 19:00,

St. Elisabeth – Kirche, Invalidenstrasse 3, Berlin / Mitte (U8 Rosenthaler Platz). Eintritt frei.

 

Im Rahmen von FRANCE EN SCÈNE - Theater und Nouveau Cirque.

Als Koproduzent der Performance-Installation "À l'enseigne des vrais chiens" (In der Art der echten Hunde) beteiligt sich das Haus der Kulturen der Welt am Festival FRANCE EN SCÈNE in Berlin, das von 10. März - 1. April 2007 einige der interessantesten Vertreter des aktuellen französischen Bühnengeschehens präsentiert.

 

Das Künstlerkollektiv LFKs-lafabriks, gegründet von Jean Michel Bruyère, stellt das Konzept und die Phänomene des Umherirrens in den Mittelpunkt seiner Werke und seines ästhetischen, politischen Handelns. Inspiriert durch das Umherirren in der realen Welt (Migration, Durchgangs- und Flüchtlingslager) konstruiert LFKs Geschichten, Erinnerung und fiktives Universum und greift dabei auf unterschiedlichste Kunstformen wie Kino, darstellende Kunst, Bildhauerei, Malerei, Literatur und Musik zurück. Die Gruppe kann auf eine jahrelange Erfahrung mit direkter, konfrontativer Kunstaktion bauen: Zehn Jahre lang hat das Kollektiv für Straßenkinder in der senegalesischen Hauptstadt Dakar eine von ihm gegründete Klinik/Schule für zeitgenössische Kunst unterhalten. Die für Berlin entstandene Arbeit von Jean Michel Bruyère ist zugleich Ausstellung, Installation und Performance, die von zwei Performern laufend belebt wird. Ausgangspunkt ist hier die Faszination für den Mythos des Aktaion: Ein junger Jäger beobachtet die nackte Artemis und wird in der Folge von ihr in einen Hirsch verwandelt und von seinen eigenen Hunden zerfleischt.

 
Produktion: LFKs-lafabriks, Epidemic. Koproduktion: Haus der Kulturen der Welt, FRANCE EN SCÈNE, Kulturbüro SOPHIEN. Mit freundlicher Unterstützung von: Sasha Walz & Guests, GETSOUND (Paris, France), Rodrigo Sanz und Charles-Edouard de Surville.

 

Ganzes Programm des Festivals:

www.france-en-scene.de

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