Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: DER GEIZIGE - Ein Familiengemälde PeterLicht nach Molière, Maxim Gorki Theater BerlinUraufführung: DER GEIZIGE - Ein Familiengemälde PeterLicht nach Molière,...Uraufführung: DER...

Uraufführung: DER GEIZIGE - Ein Familiengemälde PeterLicht nach Molière, Maxim Gorki Theater Berlin

Premiere am Samstag, 20. Februar 2010, um 19.30 Uhr

 

Der Generationenkonflikt ist keine Erfindung der Mediengesellschaft, sondern ein alter Hut. Schon Molière wusste, worum es dabei eigentlich geht: um Geld.

Sein "Geiziger“ Harpagon ist in der unangenehmen Situation, von jungen Menschen umgeben zu sein, die alle auf seinen Tod warten, um an ihr Erbe, seinen Reichtum, heranzukommen. Doch das Misstrauen in seine Kinder und Bediensteten gibt Harpagon die Energie, die er zum Weiterleben braucht. Er verliebt sich in die Verlobte seines Sohnes und entwickelt immer neue Strategien, um das Gesammelte zu bewahren und gleichzeitig zu vermehren. Den Jungen gelingt es nicht, sich von dem Gedanken, dass ihnen etwas zusteht, zu lösen. Sie haben sich eingerichtet in einem Warteleben im Vorzimmer der Biografie ihres Vaters. Aber der Druck erhöht sich: was passiert mit den Erben, wenn die Alten immer älter werden?

Harpagon bittet zu Tisch und bei Tisch wird gesprochen – von Geld und Generationen.

 

PeterLicht hat im Auftrag des Maxim Gorki Theaters ein dramatisches Familiengemälde geschrieben, das Motive von Molières berühmter Komödie aufnimmt und sie auf ein Land bezieht, in dem es zu viel von allem gibt, nur schlecht verteilt. Die Alten haben das Geld und die Jungen wollen es haben. Die Generationenfrage heißt: Wer ist dran?

 

Es spielen: Peter Kurth (Papa Harpagon), Robert Kuchenbuch (Cléanthe, sein Sohn), Hilke Altefrohne (Elise, seine Tochter), Johann Jürgens (Valère, der Lurker), Matti Krause (La Flèche, ein Freund Clánthes), Sabine Waibel (Onkeltante)

 

Regie: Jan Bosse, Bühne: Stéphane Laimé, Kostüme: Kathrin Plath, Musik: Jonas Landerschier, Dramaturgie: Andrea Koschwitz, Ludwig Haugk

 

Weitere Vorstellungen am 26.2., 10.3. und 18.3., jeweils 19.30 Uhr

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑