Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: DER KOPF DES BIOGRAFEN von Rebekka Kricheldorf, Theater OsnabrückUraufführung: DER KOPF DES BIOGRAFEN von Rebekka Kricheldorf, Theater...Uraufführung: DER KOPF...

Uraufführung: DER KOPF DES BIOGRAFEN von Rebekka Kricheldorf, Theater Osnabrück

Premiere 23. Januar 2009, 19.30 Uhr im emma-theater

 

Victor soll die Biografie des kürzlich verstorbenen Nobelpreisträgers Professor Tristan Wokalek schreiben. Ein Auftrag, der viel Arbeit und wenig Anerkennung verspricht, denn die Materiallage ist dürftig und unspektakulär.

Offenbar führte der Physiker ein ziemlich langweiliges Leben. Doch halt! Zu wem gehört der abgeschnittene Arm auf dem Familienfoto? Vielleicht dem Bruder, der möglicherweise eine Affäre mit Wokaleks Frau hatte? Warum grüßt Wokalek auf einer Postkarte einen gewissen Joe Delano so vertraulich? Vermutlich eine unerfüllte homosexuelle Liebe? Und wieso trug der kleine Tristan im Planschbecken eigentlich eine gelbe Badehose? Während um Victor herum das Chaos ausbricht - seine Freundin verschenkt ständig ihr Gehalt und der befreundete Gerichtsvollzieher Sammy plündert kontinuierlich Wohnung und Alkoholvorräte - steigert er sich immer mehr in wilde Spekulationen über das Leben Wokaleks hinein, bis die Phantome der imaginierten Biografie beginnen, ein munteres Eigenleben zu führen.

 

Was sind Träume, Fakten oder Vermutungen? Wer war Wokalek wirklich und wer bin eigentlich ich? So aberwitzig und tiefgründig kann nur Rebekka Kricheldorf eine Verwechslungskomödie über Identitätsverlust schreiben.

 

Regie Nina Gühlstorff

Bühne und Kostüme Marouscha Levy

Video Max Goergen

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑