Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Empire"- Premieren in Zürich und Berlin: Milo Rau vollendet seine Europa-TrilogieUraufführung: "Empire"- Premieren in Zürich und Berlin: Milo Rau vollendet...Uraufführung: "Empire"-...

Uraufführung: "Empire"- Premieren in Zürich und Berlin: Milo Rau vollendet seine Europa-Trilogie

Doppelpremiere: am 1. September 2016 beim Zürcher Theater Spektakel und am 8. September 2016 an der Berliner Schaubühne. -----

Milo Rau und sein Team sind von ihrer Recherchereise in den Nordirak und nach Syrien mit umfangreichem Interview- und Bildmaterial zurückgekehrt: von kämpfenden Peschmerga, zerstörten Städten und weiten Landschaften. Dieses Material wird in den 3. Teil von Raus Europa-Trilogie, das Erzählstück „Empire“ einfließen.

Zeitgleich zur Premiere in Zürich am 1. September 2016 erscheint im Verbrecher Verlag Berlin das Buch zur Europa-Trilogie in deutscher und englischer Sprache.

 

Zusammen mit „The Civil Wars“ (2014) und „The Dark Ages“ (2015) komplettiert „Empire“ eine dreijährigen Auseinandersetzung mit den kulturellen Wurzeln, der politischen Gegenwart und Zukunft des europäischen Kontinents. In „Empire“ präsentiert Milo Rau biografische Close-Ups von Menschen, die als Flüchtlinge nach Europa kamen oder ihre Heimat an seinen Rändern haben - darunter die aus "The Passion of the Christ" und "Der Blick des Odysseus" bekannte Schauspielerin Maia Morgenstern.

 

Empire

Uraufführung, 1. September 2016, Zürcher Theater Spektakel, Zürich

08. - 11. September 2016, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin; 05. - 08. Oktober 2016, Vidy, Lausanne; 13. - 15 Oktober 2016, steirischer herbst festival, Graz

 

Nach dem Blick auf die ideologische Unbehaustheit in Westeuropa in „The Civil Wars“ und auf Kriege und Vertreibungen in Ex-Jugoslawien, Russland und Deutschland in „The Dark Ages“, erzählen im dritten und finalen Teil Schauspieler aus Griechenland, Syrien und Rumänien von künstlerischer und wahrer Tragik, von Folter, Flucht, Trauer, Tod und Wiedergeburt. Was geschieht mit Menschen, die ihr Hab und Gut oder ihre Heimat durch Krisen und Krieg verloren haben? Mehr lesen

 

Konzept, Text & Regie Milo Rau Text & Performance Ramo Ali, Akillas Karazissis, Rami Khalaf und Maia Morgenstern Musik Eleni Karaindrou Bühne & Kostüme Anton Lukas Video Marc Stephan Dramaturgie & Recherche Stefan Bläske, Mirjam Knapp Tondesign Jens Baudisch Technik Aymrik Pech Produktionsleitung Mascha Euchner-Martinez, Eva-Karen Tittmann Übertitelung IIPM (Übersetzung), Mirjam Knapp (Operator) Regieassistenz: Anna Königshofer Ausstattungsassistenz: Sarah Hoemske Regiehospitanz: Laura Locher Dramaturgiehospitanz: Marie Roth, Riccardo Raschi

 

Eine Produktion des IIPM – International Institute of Political Murder. In Koproduktion mit dem Zürcher Theater Spektakel, der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin und dem steirischen herbst festival Graz. Gefördert vom Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Hauptstadtkulturfonds Berlin, Pro Helvetia und Migros-Kulturprozent. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturförderung Kanton St. Gallen und des Schauspielhaus Graz.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑