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Uraufführung: "Eos" von Soeren Voima, Schauspiel Stuttgart

Premiere: Freitag, 30. Mai 2008, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

 

Soeren Voima verlegt den antiken Mythos von Eos, der Göttin der Morgenröte, in eine süddeutsche Kleinstadt der Gegenwart.

Eos ist vorm Bürgerkrieg der Götter und Titanen geflohen. Sie ist glücklich im kleinbürgerlichen Alltag, während ihr Geliebter Timm und seine Freunde das Leben unbedeutend und spießig finden. Wie im Mythos hat Eos Unsterblichkeit für den menschlichen Geliebten von Zeus erhalten, doch Timm altert. Eos bringt ihn schließlich in ein Pflegeheim, wo er sich eines Tages in eine Zikade verwandelt.

 

Auch den Tithonos raubte die goldenthronende Eos,

Der aus eurem Geschlecht und den Unsterblichen ähnlich.

Und sie eilte, zu bitten den schwarzumwölkten Kronion,

Ihm unsterbliches Leben für alle Zeiten zu schenken.

Oh, die Törin! Es hatte die hohe Eos vergessen,

Jugend für ihn zu erflehn, die Runzeln des Alters zu glätten!

(aus: Hymnus an Aphrodite, Homerische Götterhymnen)

 

Christian Weise inszeniert nach HERR RITTER VON DER TRAURIGEN GESTALT auch dieses neue Stück von Soeren Voima, das als Auftragswerk für das Schauspiel Stuttgart entstanden ist.

 

Regie: Christian Weise, Bühne und Kostüme: Ulrike Gutbrod, Musik: Jens Dohle, Dramaturgie: Kekke Schmidt

Mit: Christoph Gawenda (Sohn), Benjamin Grüter (Kicki), Gabriele Hintermaier (Alte), Boris Koneczny (Rolf), Ursina Lardi (Eos), Markus Lerch (Kranführer), Martin Leutgeb (Micha), Florian von Manteuffel (Tim), Marietta Meguid (Melanie), Rainer Philippi (Berger), Michael Stiller (Jo), Catherine Stoyan (Hermes), Lisa Wildmann (Mene)

 

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