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Uraufführung: "Fintenzauber", Städtische Bühnen Münster

Die toten Winkel der Sehnsucht, Oper in sechs Bildern von Nico Helminger, Musik von Camille Kerger,

Premiere Sonntag, 03. Dezember 2006, Großes Haus der Städtischen Bühnen Münster.

In dieser Oper werden Figuren und Themen aus zahlreichen Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in satirischer Form aufgegriffen. Librettist Nico Helminger und Kom-ponist Camille Kerger entwerfen aber eine eigenständige Geschichte, die im Milieu heutiger Großunternehmer, Wirtschaftsbosse und ihrer Komplizen spielt.

In dieser Oper werden Figuren und Themen aus zahlreichen Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in satirischer Form aufgegriffen. Librettist Nico Helminger und Kom-ponist Camille Kerger entwerfen aber eine eigenständige Geschichte, die im Milieu heutiger Großunternehmer, Wirtschaftsbosse und ihrer Komplizen spielt.

 

 

Zwei große Konzerne bekämpfen sich mit allen Mitteln kapitalistischer Verhaltens-maßregeln. Der Medien- und Modezar Lucio Silla, der u.a. das Modehaus Leporello und den Privatsender Leporello-TV führt, konkurriert mit dem von Figaro gegrün-deten Haar- und Modekonzern Alma & Viva, deren Geschäftsführerin Barbarina ist. Barbarina ist für nächtliche Eskapaden und einen unsoliden Lebenswandel bekannt. Zur Zeit hat sie ein Verhältnis mit dem Leibwächter Osmin, so dass der "starke Mann" der Firma Alma & Viva im Hintergrund der geniale Designer Papagenoa ist. Der wiederum soll von Silla abgeworben werden. Papagenoa lehnt ab. Daraufhin soll Monostatos, Anwalt in Sillas Diensten, Papagenoa umbringen. Silla selbst zieht sich mit Pamina Zerlina, die er als Sprecherin in seinem Leporello TV eingestellt hat, zu-rück. Er weiß allerdings nicht, dass Pamina Zerlina von Barbarina und Osmin nur ein-geschleust wurde, um Silla auszuhorchen und verfängliches Material sicherzustellen. Für den Gipfel der betrügerischen Machenschaften sorgt Sillas Sekretärin Blonde mit ihrer Enthüllung, dass ihr Chef in Wirklichkeit der gesuchte Mörder Don Giovanni sei. Blondes Skandalgeschichte könnte den Leporello-Konzern zu Fall bringen. Aber niemand hat in diesem Ränkespiel eine "weiße Weste".

 

Der Komponist (geb. 1957) studierte Posaune, Gesang und Komposition in Luxem-burg, Metz, Mannheim und Düsseldorf. Von 1981 bis 1993 war Camille Kerger Vor-standsmitglied der LGNM (Luxemburger Gesellschaft für neue Musik). Als Mitbe-gründer des „Théâtre National du Luxembourg“ leitete er die Musikabteilung bis Juni 2006. Zurzeit ist er Direktor vom „Institut Européen de Chant Choral, Luxembourg“. Kerger schrieb 13 Orchesterwerke und verschiedene Musiktheaterstücke. 1999 wur-de seine Oper „Rinderwahn“ am Nationaltheater Mannheim uraufgeführt. „Fintenzau-ber“ wird nach der Uraufführung in Münster im Rahmen des Kulturprogramms der Kulturhauptstadt Luxemburg 2007 auch am „Grand Théâtre de Luxembourg“ aufgeführt werden.

 

Ein Auftragswerk von "Luxemburg und Großregion, Kulturhauptstadt Europas 2007" mit Unterstützung des Kulturministeriums Luxemburg/ Eine Kooperation der Städtischen Bühnen Münster mit dem Grand Théâtre de Luxembourg

 
Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann
Regie: Heinz Lukas-Kindermann
Bühne und Kostüme: Heidrun Schmelzer
Chöre: Peter Heinrich
Dramaturgie: Matthias Heilmann

Mitwirkende:

James McLean (Lucio Silla, Medien- und Modezar), Anne Kathrin Fetik (Blonde, Sekretärin bei Silla), Thomas Löffler (Monostatos, Anwalt in Silla Diensten), Isabel Hindersin (Barbarina, Chefin des Alma &Viva Konzerns), Jaroslaw Sielicki (Osmin, ehemaliger Leibwächter), David Hieronimi (Antonio, Barbarinas Vater), Almuth Herbst           (Papagenoa, Designer), Judith Gennrich (Pamina Zerlina, Model),   Chelsey G. Schill (Despina, angestellt bei Alma & Viva)                 
Chor der Städtischen Bühnen Münster
Statisterie der Städtischen Bühnen Münster
Sinfonieorchester Münster

 

Weitere Vorstellungen im Dezember:
Samstag, 09. Dezember, 19.30 Uhr
Mittwoch, 20. Dezember, 19.30 Uhr
Freitag, 29. Dezember, 19.30 Uhr

 

 

 

                      

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