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Uraufführung: "Münster – Stadt der Sehenden", Rechercheprojekt von Nicole Oder nach dem Roman von José Saramago, Theater Münster

Premiere: Freitag, 14. Juni 2013, 19.30 Uhr, Kleines Haus. -----

Eine Stadt in einem demokratischen europäischen Staat: Bei den freien Wahlen geben die „mündigen Bürger“ mit einer überwältigenden Mehrheit weiße Stimmzettel und damit ein Misstrauensvotum ab. Das ruft bei den Politikern Panik hervor.

 

Sie versuchen dem „un-demokratischen“ Wählerverhalten mit allen Mitteln auf die Spur zu kommen und verhän-gen schließlich den Belagerungszustand über die Stadt – die Selbstherrlichkeit der ver-meintlichen Volksvertreter schafft die Demokratie ab. Die Geschichte wird angehalten, ein Vakuum entsteht, ein Laboratorium für ein grundlegendes Experiment: Wie organisiert sich eine Gesellschaft ohne Regierung, ohne Polizei, ohne ordnende Systeme? Entsteht Raum für Solidarität oder eine neue Machtelite?

 

Der Roman des portugiesischen Literaturnobelpreisträgers und frühen Wutbürgers José Saramago erzählt eine politische Parabel über Wert und Grenzen einer Demokratie. Das Rechercheprojekt „Münster – Stadt der Sehenden“ stellt Saramagos brisante Fragen im Jahr der Bundestagswahlen an die Stadt und deren Bürger und Akteure. Wie politisch sind die Münsteraner? Wie sieht das gesellschaftspolitische Biotop der Stadt aus? Und wie wollen die menschen morgen in Münster leben?

 

Inszenierung: Nicole Oder

Bühne und Kostüme: Stephan Fernau

Musik: Daniel Mandolini

Dramaturgie: Kathrin Mädler

Mitwirkende: Regine Andratschke, Mark Oliver Bögel, Frank-Peter Dettmann, Claudia Frost, Ilja Harjes, Dennis Laubenthal

 

Die nächste Vorstellung im Juni:

Mittwoch, 26. Juni,. 19.30 Uhr, Kleines Haus

 

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