Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: Reality Check – Szenische Momentaufnahmen aus Deutschland und Israel - Düsseldorfer SchauspielhausUraufführung: Reality Check – Szenische Momentaufnahmen aus Deutschland und...Uraufführung: Reality...

Uraufführung: Reality Check – Szenische Momentaufnahmen aus Deutschland und Israel - Düsseldorfer Schauspielhaus

27. Februar 2011, 20.00 Uhr, Studio Central

 

Eine junge Deutsche in Israel: Ihre Eindrücke pendeln zwischen Ekstase und Apokalypse. Ein Mann holt aus und schlägt zu: Der Täter – aus Israel. Das Opfer – ein Deutscher. Der Grund – ein Missverständnis.

Ein Paar steht vor der Herausforderung, das weiße Blatt der Geschichte neu

zu beschreiben. Ein Musikkritiker auf Israelbesuch hasst Jazz und verstrickt sich im Streit mit seiner Ehefrau und einem Kellner heillos in Vorurteilen. Zwei Paare bewohnen das gleiche Haus – im Abstand einer Generation: Die Kinder werden mit den Fehlern ihrer Eltern konfrontiert. Eine junge Deutsche und ein Israeli haben sich auf einem Südamerikatrip kennen gelernt und müssen sich der Herausforderung stellen, mit der Vergangenheit zu leben und dabei die Zukunft nicht zu vergessen. Ein Regisseur probt die ultimative Aufbereitung des Holocaust und gerät in Zeitdruck.

 

Kurze Stücke, in denen die Stimmen einer „Dritten Generation“ nach der Shoa und dem nationalsozialistischen Terror und den anschließenden Gründungen des Staates Israel und der Bundesrepublik Deutschland zu hören sind, bilden die Grundlage von „Reality Check“. Thematisiert werden gegenseitige Bilder, Erwartungen und Hoffnungen ebenso wie Klischees

und Tabus.

 

Die jungen deutschen Autoren Nora Mansmann, John Birke und Thomas Melle, Absolventen des Autorenlabors am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Leitung von Thomas Jonigk, besuchten Israel. Vier junge israelische Autoren, Dana Idisis, Noa Kenan-Lazar, Tal Schiff und Yaron Gottlieb, betreut durch den Dramatiker Shlomo Moskovitz, reisten anschließend durch Deutschland. Aus den Begegnungen und den gesammelten Beobachtungen und Erfahrungen entstanden sieben kurze Dramen, szenische Impressionen israelischer und deutscher Realität zu Beginn des neuen Jahrtausends.

 

Die Inszenierung ist eine Austauschproduktion mit dem israelischen Nationaltheater Habima und wird im März in Tel Aviv zu sehen sein. Die israelische Produktion der Stücke wird im Gegenzug im März in Düsseldorf gezeigt.

 

Leitung Amélie Niermeyer

Inszenierung Kerstin Krug

Bühne Jan Alexander Schroeder

Kostüme Claudia Radowski

Video Tim Deckers, Magnus Lukas Peter

Dramaturgie Reinar Ortmann

 

Mit Katharina Abt, Natalia Belitski, Andreas Bichler, Gunther Eckes, Moritz Führmann, Rainer Galke, Viola Pobitschka, Thiemo Schwarz, Milian Zerzawy

 

28. Februar, 20:00 Uhr

11. März, 20:00 Uhr

14. März, 20:00 Uhr

15. März, 20:00 Uhr

24. März, 20:00 Uhr

25. März, 20:00 Uhr

26. März, 20:00 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑