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URAUFFÜHRUNG: SCHUBERT, Ballett von Jörg Mannes, Staatsoper Hannover

Premiere Sa, 01.10.16, 19:30 Uhr. -----

Franz Schubert sagt von sich, er sei »für nichts als das Komponieren auf die Welt gekommen«. Kaum einmal verlässt er seinen engen Kreis, kaum kommt er über sein Stadtviertel hinaus - und doch ist es der Wanderer, der sich durch sein gesamtes musikalisches Schaffen zieht.

 

In seinen Liederzyklen klingt er ebenso an wie in seinen Sinfonien. Vielleicht ist es das Entwurzeltsein, das Gefühl der Heimatlosigkeit, das in Schuberts Kompositionen eingeschrieben ist, was uns heute zutiefst berührt. Immer wieder transzendiert seine Musik den Zustand der Suche, des Getriebenseins, der Trauer und Klage in eine unerklärliche Heiterkeit und Schönheit jenseits der Realität. Sein Werk ist erfüllt von Sehnsucht. Eine lebenslange Suche nach Licht hinter der Trostlosigkeit.

 

Jörg Mannes ließ sich für sein neues Ballett unmittelbar von Franz Schuberts Werken inspirieren. Vor allem von der Atmosphäre der Musik fasziniert, spürt der Choreograph den subtilen Stimmungen nach, die sich erst im aufmerksamen Hören erschließen.

 

Musik von Franz Schubert und Luciano Berio

 

CHOREOGRAPHIE Jörg Mannes

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Klein

BÜHNE Thomas Rupert

KOSTÜME Rosa Ana Chanzá

LICHT Elana Siberski

DRAMATURGIE Brigitte Knöß

 

Ballett der Staatsoper Hannover

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

KLAVIER Daniel Klein; Maxime Perrin/Alexander Ruef

BARITON Stefan Adam/Matthias Winckhler

STREICHQUARTETT Mitglieder des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover

 

 

 

 

 

 

 

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