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Uraufführung: SEE! zeigt "Ich bin ein Volumenjoker" in Mülheim

Uraufführung: 20. und 21. November 2015, 20 Uhr. Ringlokschuppen Mülheim. -----

Eine Performance und Rauminstallation mit Texten von PeterLicht, Musik von Ben Lauber/Apparat, dem Tänzer Frank Willens u.A., Musikern des inklusiven Ensembles barner16 sowie Skulpturen von David Rauer und Joshua Sassmannshausen.

Raus aus den Kategorien--------------------
Wir machen uns frei --------Euch gleich mit--------- Häuft einen Schatz. - --- --- Bildet Leerstellen. ---------- Rettet die Welt, baut eine Höhle, einen Hohlraum und die sprudelnde Menge von Kenntnis, von Haben, von Strategie, von Performance kann ihren Platz finden. -------------------
Die Volumen singen. Sie könnten es auch nicht tun. --------------- zückt die Joker des Unvollständigen ----------- Ladet euch auf, mit euren Utopien. Ich bin ein Volumenjoker----------- (PeterLicht)

 

Das Kölner Performancekollektiv SEE! inszeniert einen euphorischen Chor zum Thema Leerstelle in einer vollgestellten Welt. Basierend auf einen Text von PeterLicht und getragen von den Kompositionen Ben Laubers (Apparat) kreiert SEE!, gemeinsam mit einem sechsköpfigen Ensemble aus Avataren unserer Selbst, einen interdisziplinären Abend über das Unvollständige. Als Antwort auf eine Welt, in der Individualität als Marketingtool benutzt wird, geistern Musiker, Sänger, Tänzer und Schauspieler durch Raum und Zeit. Dabei streifen sie den Chor der Kompletten, die gehinderten Erdteile, die Törichten und laden ein in eine atmosphärische Rauminstallation, welche die (konforme) Wahrnehmung attackiert. Als irrlichternde Soundcluster. Als performatives Poem.

 

Nach ihren zwei großen Erfolgen Das Sausen der Welt (Schauspiel Köln, 2013) und Ok, Panik beim NRW Theaterfestival FAVORITEN 2014 (Dortmund) präsentiert SEE! ab November mit Ich bin ein Volumenjoker ein neues transdisziplinäres Spektakel über das Unvollständige. Das Stück wird am 20. und 21. November im Ringlokschuppen.Ruhr uraufgeführt und hat im Dezember in Köln (Studiobühne Köln) und Hamburg (Kampnagel) Premiere. Die Performance basiert auf Texten von PeterLicht, die Musik hat Ben Lauber/Apparat komponiert. Auf der Bühne stehen unter anderem der Tänzer Frank Willens, Musiker des inklusiven Ensembles barner16 sowie Skulpturen von David Rauer und Joshua Sassmannshausen. Einen Eindruck geben unsere Trailer - zum Anschauen bei Vimeo und zum Anhören bei Soundcloud.

 

Mit SEE! gehen verschiedenste künstlerische Ausdrucksformen eine Verbindung ein und rufen zum Sehen jenseits der Kategorien auf – zum freien Denken und Handeln. Ungesichert, utopisch, unmittelbar.

 

Über SEE!

SEE!, bestehend aus den Kölner Choreographinnen/Regisseurinnen S.E. Struck und Alexandra Knieps, produziert seit 2005 interdisziplinäre Performances. Seit 2009 verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Musiker und Schriftsteller PeterLicht. Im Theater, in öffentlichen Gebäuden oder im Stadtgeschehen werden im engen Austausch mit MusikerInnen, TänzerInnen und SchauspielerInnen die raumspezifischen Arbeiten entwickelt. Diese sind immer als offene Netzwerke angelegt, und entziehen sich somit bewusst dem Produktionsbetrieb. Es gibt keine Wiederholung, jede Aufführung schreibt die vorherige fort und öffnet gezielt neue Räume zwischen den Disziplinen. Die szenisch-choreographischen Räume von SEE! bewegen sich dabei stets um die Druckpunkte der gegenwärtigen Gesellschaft und deren Bewusstsein. Zusammen mit ihrem eingespielten SEE! Ensemble, dem Tänzer Frank Willens, dem Musiker/Komponistenduo Ben Lauber/Mäcki Hamann, und dem Schauspieler Martin Clausen haben Alexandra Knieps und S.E. Struck es geschafft, eine eigene hybride Formensprache zu entwickeln, die spielerisch Text, Tanz und Raum verknüpft. Für Ich bin ein Volumenjoker haben SEE! erstmals die bildenden Künstler David Rauer und Joshua Sassmannshausen mit einer Rauminstallation und den Kostümen beauftragt und das Ensemble um Musiker des inklusiven Kollektivs barner16 erweitert.

 

Mit: Kristina Brons, Thorsten Graf, Kirsten Schötteldreier, Sebastian Stuber, Frank Willens

 

Konzept, Regie, Choreographie: SEE! (Alexandra Knieps, S.E. Struck)

Text: PeterLicht

Komposition/Musik: Ben Lauber

Raum & Kostüm: David Rauer, Joshua Sassmannshausen

Dramaturgie: Felizitas Kleine

Voice Working: Kirsten Schötteldreier

Trailer/Probemitschnitt: Iskender Kökçe, Lutz Auhage, Ender Can, Monika Bödewadt Produktionsleitung: Anne Kleiner

Aufführungsrechte: SchaefersPhilippen, Köln

Produktionsleitung barner16: Lis Marie Diehl

 

Weitere Arbeiten von SEE!: Ok, Panik (2014, Theaterfestival FAVORITEN 2014), Das Sausen der Welt (2013, Schauspiel Köln), Die Wunder des Alltags (2010, Theater der Welt, Mülheim an der Ruhr), Räume räumen (2009, Münchner Kammerspiele), My Personal Widerstandsjukebox (2009, Münchener Kammerspiele) 2007 Schlafindeinerstadt und Friday I'm in love (Lange Nacht der Museen, Köln)

 

Offene Proben: 13. und 18. November, 19 Uhr. Ringlokschuppen Mülheim. Anmeldung unter info@seeindeinerstadt.de

Uraufführung: 20. und 21. November, 20 Uhr. Ringlokschuppen Mülheim. www.ringlokschuppen.de

4. bis 6. Dezember, 20 Uhr. Studiobühne Köln. studiobuehnekoeln.de

11. Dezember, 21 Uhr. Kampnagel Hamburg. www.kampnagel.de

 

Eine Produktion von SEE! In Koproduktion mit Ringlokschuppen Ruhr, barner 16, Hamburg und Theater Oberhausen. Gefördert von Aktion Mensch, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln.

 

Kartenreservierung: 0221 - 82 91 880 oder see@na-komm.de

 

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