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Uraufführung: Thomas Bernhards "Wille zur Wahrheit" im Schauspiel Frankfurt

Premiere 17. November 2013, 19.30 Uhr im Schauspielhaus. -----

Schon zu Lebzeiten und selbst heute noch, knapp 25 Jahre nach seinem Tod, verbindet man mit dem Namen Thomas Bernhard nur das Enfant terrible der Literaturszene, den österreichischen Nestbeschmutzer und Querulanten.

In seiner fünfbändigen Autobiografie – »Die Ursache«, »Der Keller«, »Der Atem«, »Die Kälte« und »Ein Kind« – gibt Bernhard einen intimen Einblick in seine Kindheit und Jugend, mit der Welt als Bühne und dem eigenen Leben als Theatervorstellung: »Zuerst habe ich hundertprozentig eine Tragödie aufgeführt und dann eine Komödie und dann wieder eine Tragödie. Das verwirrt die Zuschauer. Sie haben mir applaudiert, jetzt bereuen sie es.« Bernhards Opus magnum ist ein brillantes Wechselspiel zwischen Wahrheit und Fiktion, entwaffnender Offenheit und schamloser Übertreibungskunst. Es ist die eindrückliche Beschreibung der Genese eines Autors wie auch der Hassliebe zu seinen Wurzeln. Unter dem Titel »Wille zur Wahrheit« wird Oliver Reese Bernhards fünfbändiges autobiografisches Meisterwerk erstmals für die Bühne dramatisieren.

 

Regie Oliver Reese Bühne Hansjörg Hartung Kostüme Elina Schnizler Video Konny Keller Dramaturgie Michael Billenkamp

 

Mit Bettina Hoppe, Josefin Platt; Vincent Glander, Viktor Tremmel, Peter Schröder

 

Am 17. / 22. / 27. / 29. November

 

 

 

 

 

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