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Uraufführung: WUNDERHORN von Anno Schreier im Mainfranken Theater Würzburg

Premiere 7. Dezember 2008 | 20.00 Uhr | Kammerspiele

 

Ausgehend von der berühmten romantischen Poesiesammlung „Des Knaben Wunderhorn“ schaffen der Komponist Anno Schreier und der Autor Alexander Jansen einen szenischen Liederzyklus, der – ähnlich wie ein Märchen – die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit niederreißen möchte.

Wild, frei und maßlos geht es auf eine Reise in die Welt hinaus – unter Mondschein zu Doppelgängern, Fabelwesen, blauer Blume, beseelt von ungestümer Liebe und grauser Todessehnsucht– zum eigenen Ich.

 

Nachdem in der Spielzeit 2007/2008 das Neue Musik-Publikum bei der Uraufführung von Gerhard Stäblers Konzertanten Aktion „Letzte Dinge“ das Werk eines an John Cages Aleatorik geschulten Komponisten erleben konnte, begegnet es nun einer vollkommen anderen musikalischen Sprache: Der junge, 1979 in Aachen geborene Anno Schreier kann einer musikalischen Postmoderne zugerechnet werden. Der Meisterschüler von Manfred Trojahn und Hans-Jürgen von Bose hat mehrfach bei internationalen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen und erhielt 2007 den Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis für Musik der Landeshauptstadt München.

 

Schreiers Hauptinteresse gilt dem Musiktheater. Nach der Kammeroper „Der Herr Gevatter“ (2005, Saarländisches Staatstheater) und der Oper „Kein Ort. Nirgends“ nach Christa Wolf (2006, Staatstheater Mainz) ist das von Alexander Jansen initiierte „Wunderhorn“ seine dritte Arbeit für die Gattung.

 

Musikalische Leitung: Ulrich Pakusch

Inszenierung: Christian Georg Fuchs

Bühne und Kostüme: Sandra Dehler

Dramaturgie und Koordination BBK-Projekt: Alexander Jansen

Regieassistenz, Abendspielleitung, Inspizienz: Victoria Bomann-Larsen

Soufflage: Katrin Raetzel

 

Heinrich, ein Taugenichts Uwe Schenker-Primus

Mädchen - Blume Sonja Koppelhuber

Kuckuck – Tod - Wirtin Maria Bernius a. G.

Erster Soldat – Der Morgen – ein Bürger Randall Bills

Zweiter Soldat: Tobias Germeshausen

 

Horn: Roxane Boivin a.G.

Klavier: Ulrich Pakusch

 

 

 

 

 

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