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URFAUST von Johann Wolfgang Goethe im Schlosstheaters Moers

Premiere: 17. September 2009, Schloss, 19.30 Uhr

 

Faust ist ein Gefangener seiner selbst. Gedanken quälen ihn, das Durchdenken der Welt wird ihm zum Fluch, der ihn am Handeln hindert.

 

Vorstellungstermine:

19., 25. & 27. September 2009

Schloss, 19.30 Uhr

Faust ist das Paradebeispiel für die Krise des modernen Menschen, der die Welt bis in ihre innigsten Winkel ausforscht und dennoch an ihr scheitert, weil ihm das Wissen keine Erlösung bringt. Der Pakt mit dem Teufel ermächtigt ihn dazu, seiner Innenwelt zu entkommen und auf einen Trip ins Außen aufzubrechen. Was

ihm dort begegnet, wird Objekt seiner triebhaften Selbstermächtigung, wird zur Droge in einem Rausch, dessen Preis Zerstörung ist. Sind die Figuren, die ihm begegnen, Geburten seines Wahns oder ein Chor, der sich seinem Streben in den Weg stellt, ihm Widerstand leistet? Im Gegensatz zur akademischen Fassung des „Faust 1“ ist Goethes „Urfaust“ roher, filmischer – mit harten Schnitten und von großer innerer Dynamik. Eine Reise zu den Träumen und

Alpträumen unserer Existenz.

 

Inszenierung: Bastian Tebarth

Bühne: Birgit Angele

Kostüme: Katrin Silbernagl-Huber

Dramaturgie: Fabian Lettow

 

Mit: Magdalene Artelt, Patrick Dollas, Kinga Prytula, Franziska Weber, Frank Wickermann

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