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VATERTAG im Thalia Theater Hamburg

Eine musikalische Reise in die Verzweiflung von Franz Wittenbrink

Premiere am 29. Dezember 2006 um 20.00 Uhr.

Es könnte überall spielen. In einer Zeit danach vielleicht, wonach aber, das bleibt offen. Nur eines ist sicher: Es ist Vatertag.

Und Mann feiert sich. Dafür was er ist, was er schon immer war – oder immer schon sein wollte.
Es sind Väter, die hier aufeinander treffen, besser: Vaterfiguren. Denn was sie zueinander führt, ist nicht immer ihre biologische Vaterschaft. Vielmehr sind es Führungsansprüche, die sie gegeneinander in Stellung bringen. Die Macht über die eigene Lebensgeschichte gilt es zu verteidigen und da ist jedes Mittel Recht. Jung kämpft gegen Alt, Verzweifelt gegen Resigniert, Rigoros gegen „So schlimm wird’s schon nicht sein“.

Die Frauen halten sich vornehm zurück. Sie wissen, es ist ihre Zeit. Schwach sind die Männer, nicht heldenhaft – nach außen nicht, nicht nach innen. Letztlich spielen sie. Der Alte gibt den Ewigjunggebliebenen, der Junge den Frühreifen, der von allem schon weiß. Beide warten sie auf einen neuen Einsatz. Auf die Rolle, die nur ihnen steht.
Franz Wittenbrink setzt auf die sinnliche Gegenwärtigkeit der Musik. Mit seinem ‚Vatertag’ widmet er sich den vielen Vätern von einst und wenigen von heute. Es ist eine musikalische Reise in die Verzweiflung.

Musiker Jan Peter Klöpfel (Trompete, Kontrabass, Keyboard), Matthias Pogoda (Gitarre, Kontrabass, Keyboard), Franz Wittenbrink/Burkhard Niggemeier (Flügel), Helge Zumdieck (Schlagzeug)

Regie Franz Wittenbrink Bühne Anja Hertkorn Kostüme Renata Kos Ensemble Paula Dombrowski, Markus Graf, Peter Maertens, George Meyer-Goll , Helmut Mooshammer, Christoph Rinke, Judith Rosmair, Stephan Schad, Angelika Thomas Dramaturgie Benjamin von Blomberg

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