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Volkstheater Rostock: George Bizet’s Oper „Carmen“ in der Halle 207

Premiere 9. Juli, 20:00 Uhr, Halle 207 der ehemaligen Neptunwerft

 

Die beliebteste und populärste Oper überhaupt: »Carmen« von Georges Bizet, war bei der Uraufführung 1857 in Paris durchgefallen. Heute kaum mehr nachvollziehbar, was das Publikum an dieser Oper so anstößig fand.

Man muss sich aber in Erinnerung rufen, dass das Werk im Auftrag der Opéra Comique entstand, dem Theater für heitere Bühnenwerke. Eine Oper, deren Titelheldin Arbeiterin und Zigeunerin ist, Soldaten fah-nenflüchtig werden lässt, schmuggelt, in Kneipen tanzt und singt, sich jeden Mann nimmt, den sie will, jeden verlässt, den sie nicht mehr liebt und schließlich auf offener Bühne von einem ihrer ehemaligen Liebhaber erstochen wird, stand im krassen Gegensatz zu den Erwartungen an eine opéra comique.

 

Das Premierenpublikum reagierte ratlos, ja abweisend. Doch nach dem ersten Schock nahm das Interesse an »Carmen« zu. Immer mehr Menschen kamen aus Neugier auf das skandalöse Stück ins Theater. Zum sensationellen Erfolg wurde schließlich die Wiener Premiere im Oktober 1875, nach der »Carmens« Siegeszug um die ganze Welt nicht mehr aufzuhalten war. »Carmens« Faszination ist nach über 150 Jahren ebenso stark wie am ersten Tag, bedeutet doch dieser Name nichts anderes als – »Zauber«!

Die beliebteste Oper der Welt - eine Neuproduktion, speziell konzipiert für ein besonderes Ambiente. Farbig, romantisch, voller echtem spanischen Kostümflair! Erleben Sie beliebte Melodien von Georges Bizet vor den Toren des Welthafens Rostock.

 

Mit: Heather Johnson, Markus Petsch, Michael Scarcelle, Jamila Raimbekova, Gerhard Ste-phan, Peter Paul, Ji-Su Park, Christoph Kayser, Titus Paspirgilis, Franz Mewis, Nora Kaminicz-ny, Ines Wilhelm, Lucie Ceralova, Opernchor und Kinderchor des Volkstheaters Rostock.

 

Es musiziert die Norddeutsche Philharmonie Rostock.

 

Musikalische Leitung: Christian Hammer/ Manfred Hermann Lehner

Inszenierung: John Norris

Bühnenbild: Falk von Wangelin

Kostüme: Susanne Suhr

Choreinstudierung: Ursula Stigloher, Ronald Monem

 

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