Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
WAIDMANNSHEIL! - Eine kleine Farce von Susanne Hinkelbein - theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik MünchenWAIDMANNSHEIL! - Eine kleine Farce von Susanne Hinkelbein - theater VIEL...WAIDMANNSHEIL! - Eine...

WAIDMANNSHEIL! - Eine kleine Farce von Susanne Hinkelbein - theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik München

Premiere 22. Mai 2014 | 20 Uhr. -----

Jäger oder Gejagter? In unserer Welt ist man immer beides. Da ist sich Gustav sicher. Er und sein Freund Rudolf hocken gemeinsam auf einem Hochsitz im Wald und warten darauf, dass sich endlich eine Sau auf der Lichtung vor ihnen zeigt, die sie abschießen können.

Doch was tun, wenn immer wieder lästige Menschen die Waldesruh stören und das ersehnte Wild nicht kommen will? Die Welt da draußen ist voller Neid, Missgunst, Verrat und Gemeinheit. Nur der Hochsitz bietet Schutz vor dem vermeintlich Bösen: der Natur, dem Weib, jedem anderen Wesen, das vom Leben üppiger beschenkt wurde als man selbst.

 

Der Anstand, mit dem die beiden Protagonisten Gustav & Rudolf auf demselben sitzen, blättert ebenso rasch ab, wie das die Bäume ringsum tun. Und im Zwielicht der Abenddämmerung nehmen schwarze Phantasien Gestalt an...

 

In der ihr eigenen Mischung aus Komik à la Valentin und Tragik à la Kafka führt uns Susanne Hinkelbein durchs Gesträuch und Dickicht der Wälder nicht nur ins Unterholz, sondern auch ins Unterbewusstsein der Jägerseele, der Menschenseele/Männerseele. Eine schwarze Komödie im grünen Rock. Die Presse bei der Uraufführung 2004: „Zwischen Jägerschwank und schwankendem Abgrund…

ein spannendes Porträt hemmungsloser Niedertracht…“

 

Erstmals in München

 

mit Hannes Berg | Winfried Hübner

 

Regie Alexandra Hartmann-Schöcker

Ausstattung Peter Schultze

Licht Jo Hübner

 

Vorstellungen:

Jeweils DO, FR, SA | 20 Uhr

Mai: 23., 24.

Juni: 05. bis 07.; 19. bis 21.; 26. bis 28.

 

www.theaterviellaermumnichts.de

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑