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Wuppertaler Bühnen und Nachbarschaftsheim schliessen Ausbildungsvereinbarung für MigrantInnen ab

Gemeinsam für Ausbildung setzen sich in Zukunft das Nachbarschaftsheim Wuppertal und die Wuppertaler Bühnen mit ihren Werkstätten ein. Im Projekt Handwerk plus des Nachbarschaftsheimes Wuppertal werden die Wuppertaler Bühnen Lern-Praktika anbieten, die den TeilnehmerInnen eine möglichst fundierte und praxisnahe Berufsorientierung zu ermöglichen.

Maler, Schlosser oder Schreiner sind die Berufsbilder, die die Teilnehmenden des Projektes bei den Bühnen kennen lernen können.

 

Das Projekt Handwerk plus besuchen Migranten und MigrantInnen zwischen 18 und 35 Jahren. Teilweise konnten die TeilnehmerInnen im Heimatland Berufsabschlüsse erwerben, welche hier nicht anerkannt werden. Einige haben nur wenige Jahre deutsche Schulen besucht, so dass ihre Schulabschlüsse unzureichend sind. Oft fehlt es an Basiskenntnissen zu Berufen in Deutschland und den Anforderungen an Auszubildende. All diese Handicaps will das Projekt beseitigen. Unterstützung bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen, Verbesserung der sprachlichen und schulischen Leistungskompetenz, differenzierte und praxisnahe Orientierung zum deutschen Berufssystem und nicht zu letzt Lernpraktika, die eine Ausbildungssituation simulieren, sind die methodischen Instrumente zur Qualifizierung und Weiterentwicklung der Ausbildungsfähigkeit dieser jungen Menschen.

 

Am Mittwoch, den 15.8.2007 startet konkret die Kooperation im Projekt Handwerk plus. Der erste Teilnehmer wird sein Praktikum umgehend beginnen.

 

Diese Kooperation ermöglicht es, die vorhandenen Ressourcen der Beteiligten so einzusetzen, dass eine Gruppe junger Menschen wieder eine Zukunftsperspektive erhält.

Das Handwerk braucht und sucht qualifizierte Auszubildende. Teilnehmerorientiert und marktgerecht soll daher auch die Qualifikation im Projekt erfolgen, um im Wettbewerb um begehrte Ausbildungsplätze bestehen zu können.

 

Seit dem 1.8. bereiten sich neun TeilnehmerInnen auf diese neue Herausforderung vor. Es gab noch keine einzige Fehlstunde. Die Motivation stimmt also - kooperativ kann daraus eine echte Chance werden.

 

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