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"Zaïde – Adama" im Theater Basel

Singspiel in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart / Chaya Czernowin, ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele.

Premiere am 17.12.2006, 19.00 Uhr – Grosse Bühne.

 

Mozart stellt 1779 in «Zaïde» die Frage nach den Möglichkeiten eines Dialogs

zwischen Okzident und Orient.

«Zaïde» blieb ein Fragment. Auf diesen Umstand reagiert die israelische Komponistin Chaya Czernowin, indem sie «Zaïde» mit ihrer eigenen Klangsprache, ihrem Werk «Adama», konfrontiert beziehungsweise einen eigenen musikalischen Klangraum entgegensetzt.

Czernowin betrachtet die in Mozarts Singspiel vorgeprägten Themen aus zeitgenössischer Perspektive: Während «Zaïde“ den Konflikt zwischen den unterschiedlichen Kulturen anhand eines europäischen Liebespaars beschreibt, das in einem fremden orientalischen Land in Sklaverei gehalten wird, verschärft sich in «Adama» die Situation. Die Liebenden leben Tür an Tür, sprechen aber zwei Sprachen und begegnen sich als Fremde, als ein Palästinenser und eine Israelin.

 

Musikalische Leitung: Friedemann Layer/Johannes Kalitzke
Inszenierung: Claus Guth
Szenische Einstudierung: Susanne Øglaend
Bühnenbild und Kostüme: Christian Schmidt
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Mit: Maya Boog, Noa Frenkel; Karl-Heinz Brandt, Andreas Fischer, Bernd Grawert,
Tobias Hächler, Paul Lorenger, Andrew Murphy, Rolf Romei, Yaron Windmüller,
den Basler Madrigalisten, dem Sinfonieorchester Basel und der basel sinfonietta

 

Weitere Termine: Mi 20. 12/ Sa 23.12. jeweils um 20.00 Uhr; Di 26.12. um 19.00 Uhr

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