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ZEIT ZU LIEBEN ZEIT ZU STERBEN von Fritz Kater im schauspielfrankfurt

Premiere am 17. Januar 2009, 20.15 Uhr, schmidtstrasse12

 

Eine Heimatsuche in drei Teilen vor und nach der Wende.

EINE JUGEND/ CHOR: Schulsport, Trampen, lange und kurze Nächte, große und kleine Brüste und das zweitschönste Mädchen der Klasse. Eine unbeschwerte, hoffnungsvolle, schließlich ernüchternde Jugend in der DDR im Schnelldurchlauf.

 

EIN ALTER FILM/DIE GRUPPE: Peters Familie ohne Peters Vater, denn der ist im Westen, dafür mit Onkel Breuer, denn der kommt aus dem Knast. Peters Freund will über die Grenze, Peter auch, doch etwas hält ihn zurück: Adriana. Am Ende hat Adriana ein Kind von einem anderen und Peter eine Uniform.

 

EINE LIEBE / ZWEI MENSCHEN: Ein Mann in einer fremden Stadt im wiedervereinigten Deutschland, ohne Ehefrau und Kind, der Arbeit wegen. Ein Neuanfang mit einer anderen Frau und das unweigerliche Scheitern. Rasant erzählt Fritz Kater von der Unmöglichkeit der Liebe ohne gemeinsame Erfahrung in der zersprengten Heimat. Ein melancholisch-froher Blick auf frühe Träume, die im nüchternen Phantomschmerz der Gegenwart enden.

 

schauspielfrankfurt in Kooperation mit der HfMDK Frankfurt am Main, Abteilung Schauspiel / Hessiche Theaterakademie

 

Regie: Florian Fiedler; Raum: Maria-Alice Bahra; Ausstattung: Maria-Alice Bahra; Dramaturgie: Nadine Vollmer; Darsteller: Marios Gavrilis, Katharina Hackhausen, Leonard Hohm, Yevgenia Korolov, Lucie Mackert, Moritz Pliquet, Victoria Schmidt, Raùl Semmler, Hendrik Vogt

 

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