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Zum letzten Mal "teatrum mundi" in Saarbrücken

Sonntag, dem 12. März 2006, um 11.00 Uhr im Staatstheater:

Als vierter und letzter Referent der diesjährigen Reihe von "teatrum mundi" kommt der Kulturwissenschaftler und Publizist Klaus Theweleit ins Mittelfoyer des Staatstheaters. Seit seiner fulminanten Darstellung des "Ich des soldatischen Mannes" im Doppelband "Männerphantasien" zählt Theweleit zu den herausragenden Kommentatoren und Analytikern zeitgenössischer Kultur.

Mit seinem vielversprechenden Vortrag und dem sicher nicht minder interessanten Gespräch mit Moderator Frank Johannsen geht nicht nur "teatrum mundi 2006" zu Ende - die gesamte, seit fünf Jahren mit großem Erfolg etablierte Vortrags- und Diskussionsreihe findet hier ihr (zumindest vorläufiges) Ende. Mitglieder des Schauspiel-Ensembles warten mit literarischen Beiträgen auf, und der Eintritt ist frei.

 

Mit Klaus Theweleit konnte ein Referent gewonnen werden, dessen Interesse, ja wissenschaftliche Neugier seit je dem politischen, kulturellen und anthropologischen Zusammenhängen von "Brot und Spielen" gegolten hat und gilt. Er lehrt als Professor an den Universitäten Karlsruhe und Freiburg, er veröffentlicht international stets vielbeachtete Studien zu Literatur, Film und Zeitgeschichte und ist darüber hinaus auch noch ein profunder Fußballexperte. Seine amüsante, kenntnisreiche und tief lotende Untersuchung "Tor zur Welt" zeugt davon: Ob die Wechselwirkungen zwischen digital geprägter Welt-sicht und gegenwärtiger Spielstrategie oder ob die vor Redundanz überquellende Fußballberichterstattung seinem kulturwissenschaftlichen Scharfsinn ausgesetzt sind - immer dient ihm das Spiel der Spiele als "Tor zur Welt".

 

"teatrum mundi" ist eine Veranstaltung der Universität des Saarlandes, SR 2 KulturRadio, der Landeszentrale für politische Bildung und des Saarländischen Staatstheaters. SR 2 KulturRadio wird die Veranstaltungen aufzeichnen und zu einem späteren Zeitpunkt ausstrahlen.

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