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Zum Tod des Komponisten Elliott Carter (1908-2012)

Am 11. Dezember wäre er 104 Jahre alt geworden. Elliott Carter, der wichtige Impulsgeber der modernen Musik, ist in seiner Heimatstadt New York verstorben. Die Berliner Staatsoper trauert um einen großen Komponisten.

Seine einzige Oper »What next?«, ein Auftragswerk der Staatsoper, wurde im September 1999 im Haus Unter den Linden uraufgeführt. Daniel Barenboim, der diese Produktion musikalisch leitete, war mit Elliott Carter seit vielen Jahren in enger künstlerischer und persönlicher Freundschaft verbunden. Zahlreiche Werke hat er als Pianist wie als Dirigent ur- und erstaufgeführt, nicht zuletzt auch mit der Staatskapelle Berlin. So dirigierte er anlässlich von Carters 100. Geburtstag 2008 ein Konzert in der Philharmonie, das ausschließlich neueren und neuesten Kompositionen des Jubilars gewidmet war. In nahezu allen Abonne­ment­konzerten der Saison 2008/09 erklangen Werke von Carter – und auch in der laufenden Spielzeit stehen Werkaufführungen von ihm auf dem Programm.

 

Mit Elliott Carter verliert die Musikwelt einen ihrer originellsten Künstler, der bis ins hohe Alter ungemein aktiv war und mit seinem immensen kompositionstechnischen Können und seiner unerschöpflichen Klangphantasie Musik von großer Kunstfertigkeit, hohem ästhetischen Reiz und bleibender Bedeutung geschaffen hat.

 

Am 15. November in der Berliner Philharmonie findet seine Daniel Barenboim zum 70. Geburtstag gewidmete Kompo­sition Dialogues II für Klavier und Orchester ihre deutsche Erstaufführung.

 

 

 

Mit Elliott Carter verliert die Musikwelt einen ihrer originellsten Künstler, der bis ins hohe Alter ungemein aktiv war und mit seinem immensen kompositionstechnischen Können und seiner unerschöpflichen Klangphantasie Musik von großer Kunstfertigkeit, hohem ästhe­tischen Reiz und bleibender Bedeutung geschaffen hat.

 

 

 

Die Staatsoper Unter den Linden gedenkt Elliott Carter in ehrenvoller Bewunderung und Dankbarkeit.

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