Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„Achtzehn Einhundertneun - Lichtenhagen“ von Anne Rabe erhält den Kleist-Förderpreis 2008 „Achtzehn Einhundertneun - Lichtenhagen“ von Anne Rabe erhält den...„Achtzehn Einhundertneun...

„Achtzehn Einhundertneun - Lichtenhagen“ von Anne Rabe erhält den Kleist-Förderpreis 2008

Am 14. Oktober 2008 wurde in einem offiziellen Festakt im Kleist Forum Frankfurt/Oder die Autorin Anne Rabe mit ihrem Stück „Achtzehn Einhundertneun – Lichtenhagen“ als diesjährige Preisträgerin ausgezeichnet.

Die Autorin, geboren 1986 in Wismar, studiert seit 2006 „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste in Berlin und ist derzeit Teilnehmerin des „Autorenlabors“ am Düsseldorfer Schauspielhaus. Im Rahmen der Preisverleihung stellte das Schauspiel Chemnitz in einer szenischen Lesung bereits zwei Ausschnitte des Stücks dem Publikum vor, die mit großer Begeisterung aufgenommen wurden.

 

Zum Stück: Ein junger Mann, der die DDR nur sieben Jahre lang erlebte, bevor es sie nicht mehr gab, und der seine Erinnerungen größtenteils über die Elterngeneration speist, will einen kurzen und unaufwändigen Dokumentarfilm über seine Familie in Rostock Lichtenhagen drehen, um sich damit an der Filmhochschule zu bewerben. Ungewollt kommt er dabei einer schmerzhaften Vergangenheit auf die Spur, die er selbst bisher geleugnet hat. Äußerst differenziert entwirft das Stück familiäre Situationen, in denen nicht die Schuldfrage gestellt wird, sondern biografische Leerstellen einer jungen Nachwendegeneration zur Disposition stehen.

 

In der Regie von Julia Kunert, die bereits in Dresden, Krefeld, Mönchengladbach und Stuttgart arbeitete, und in der Ausstattung von Ivonne Theodora Storm wird das Stück am 22. November 2008 im Schauspiel Chemnitz auf der Kleinen Bühne seine Uraufführung erleben.

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑