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Anton Tschechows "Iwanow" im Heidelberger Theater

Deutsch von Thomas Brasch

Premiere 20.12.08 um

 

Iwanow steckt in einer tiefen Lebenskrise. Der 35-jährige hochbegabte Intellektuelle ist weder fähig, diese zu durchleben noch zu überwinden.

Er hat all sein soziales Engagement, seinen Mut, seine Durchsetzungsfähigkeit und sein Selbstbewusstsein verloren. Die Liebe seiner kranken Frau Anna erträgt er ebenso wenig wie sein eigenes Selbstmitleid. Er flieht vor sich selbst und seiner Frau und lässt sich von Sascha, der jungen Tochter seines Freundes Lebedew, ablenken. Als seine Frau stirbt, berührt ihn das nicht, er kann danach aber auch keine wirkliche Entscheidung für Sascha fällen. Hausregisseur Sebastian Schug, der in der vergangenen Spielzeit IDIOTEN und WAS IHR WOLLT auf der Städtischen Bühne inszenierte, bringt mit IWANOW die Geschichte eines russischen Antihelden auf die Bühne. Der innere Kampf, der in Iwanow stattfindet, macht es ihm unmöglich, seinen Frieden zu finden.

 

Regie: Sebastian Schug, Bühne: Christian Kiehl, Kostüme: Nicole Zielke, Dramaturgie: Katrin Breschke

 

Mit: Ute Baggeröhr, Maria Prüstel; Klaus Cofalka- Adami, Ronald Funke, Heiner Junghans, Matthias Rott,

Daniel Stock

 

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