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Aussenlager des Schauspielhauses Bochum ausgebrannt!

 

Das Außenlager des Schauspielhauses Bochum im Gewerbegebiet Rombacher Straße ist in den frühen Morgenstunden des Dienstags, 12. September 2006, durch einen Brand komplett zerstört worden.

Zur Brandursache kann bislang noch keine Aussage getroffen werden. Personen sind bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen.

 

Der Brand war der Feuerwehr um 4:57 Uhr telefonisch gemeldet worden. Vertreter des Schauspielhauses waren sofort vor Ort und mussten miterleben, wie die Flammen das Gebäude zerstörten, das mehr als 20 Jahre lang vom Theater als Lagerstätte genutzt worden war. Über die Schadenshöhe konnte wenige Stunden nach der Löschung des Brandes durch die Bochumer Feuerwehr noch keine Aussage getroffen werden. Im rund 2500 Quadratmeter großen Außenlager hatte das Bochumer Schauspielhaus nicht nur Bühnenbilder und Ausstattung gelagert, sondern auch seinen Malersaal und das Lager für die Materialien untergebracht, die für den Bau von Bühnenbildern benötigt werden.

 

Für das Schauspielhaus kommt der Brand einer Katastrophe gleich. Insbesondere weil sich im Außenlager u.a. Bühnenbilder des umfangreichen Repertoires befanden, die nun z.T. neu gebaut werden müssen. Darüber hinaus wurde dort wertvolles technisches Gerät gelagert.

 

Am 23. September wird sich jedoch – wie geplant – für Henrik Ibsens „Rosmersholm“ in der Regie von Elmar Goerden der Vorhang heben, da es sich hierbei um eine Neuproduktion handelt, die vom Brand im Außenlager nur teilweise betroffen ist. Gleiches gilt für den Liederabend „Ist das normal? Ist das erlaubt?“ mit Veronika Nickl und Tana Schanzara am 24. September in den Kammerspielen sowie die weiteren geplanten Premieren der Spielzeit. Was die Vorstellungen im Repertoire angeht, so arbeitet das Schauspielhaus derzeit mit Hochtouren an Lösungen, um den angekündigten Spielplan umsetzen zu können. Bei einzelnen Produktionen kann ggfs. nur in eingeschränkter Dekoration gespielt werden, aber das Schauspielhaus wird versuchen, alle angekündigten Vorstellungen zu halten.

 

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