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Ballett-Uraufführung "WÄRE HEUTE MORGEN UND GESTERN JETZT" von Heinz Spoerli im Opernhaus Zürich

Samstag, 25. April 2009, 19.00 Uhr

 

Heinz Spoerlis neue Schöpfung erweitert die Reihe seiner „handlungslosen Handlungsballette“ und widmet sich unter dem Titel „WÄRE HEUTE MORGEN UND GESTERN JETZT“ ausgewählten Werken von Johann Sebastian Bach, dessen Magnificat D-Dur gleichsam das Herzstück des Abends bildet.

 

 

Wie schon der Titel seines neuen Balletts andeutet, der die Zeiten einander gleichsam überlagern und aufheben lässt, nimmt Heinz Spoerli die wie in Bildern vorüberziehenden Stationen des „Magnificat“ zum Anlass, diese auch im ersten Teil aufzugreifen, auszuleuchten und in anderen Zusammenhängen darzustellen. Vom stillen Beginn einer Allemande (Flötenpartita a-Moll) führt der Weg über die Lebensfreude des dritten Brandenburgischen Konzertes in die Welt der ersten Solowerke Bachs für Violine (Sonata g-Moll). Den Reichtum der hier aufgefächerten Affekte intensiviert Heinz Spoerli mit zwei Arien aus den Kantaten "Wo soll ich fliehen hin" und „Ich habe genug“.

 

1. Teil

1. Flute Partita BWV 1013 in A minor Allemande

2./3./4. Brandenbourg Concerto Nr. 3 - 1., 2., 3. Satz

5. Sonata BWV 1001 – 1. Satz

6. Cantata BWV 5 „Wo soll ich fliehen hin”

7. Sonata BWV 1001 – 2. Satz

8. Sonata BWV 1001 – 3. Satz

9. Cantata BWV „Ich habe genug“

10. Sonata BWV 1001 – 4. Satz

11. Flute Partita BWV 1013 in A minor Allemande

 

2. Teil Magnificat

1. Magnificat anima meadominum

2. Et exultavit spiritus meus

 

Die Ausstattung dazu entwirft der international renommierte Designer Peter Schmidt, der nicht nur für das Packaging und Corporate Design zahlreicher Luxus und Lifestyle-Marken verantwortlich zeichnet, sondern regelmässig auch als Bühnen- und Kostümbildner von sich reden macht.

 

Gemeinsam mit Ada Pesch, der Konzertmeisterin des Barockorchesters "La Scintilla", betreut der am Opernhaus Zürich immer wieder als aufregender Interpret barocker Werke gefeierte Marc Minkowski diesen neuen Ballettabend. Die Gesangspartien gestaltet ein handverlesenes Ensemble des Zürcher Opernhauses, zu dem sich der Countertenor Jan Thomer gesellt.

 

Dirigent

Marc Minkowski

 

Leitung La Scintilla

Ada Pesch

 

Choreographie

Heinz Spoerli

 

Ausstattung

Peter Schmidt

 

Lichtgestaltung

Martin Gebhardt

 

Orchester

La Scintilla

 

Ballett

Zürcher Ballett

 

Mit

Malin Hartelius (Sopran 1), Rebeca Olvera (Sopran1/2), Helene Couture (Sopran 2), Anja Schlosser (Sopran2/2), Wiebke Lehmkuhl (Alt); Jan Thomer (Alt 2), Javier Camarena (Tenor), Andreas Winkler (Tenor 2), Reinhard Mayr (Bass), Kresimir Strazanac (Bass 2)

 

Es tanzen:

Clémence Andréoni, Mélanie Borel, Juliette Brunner,

Sarah-Jane Brodbeck, Juliette Brunner, Lina Buss,

Daria Chudjakowa, Nora Dürig, Alvaro Dule,

Francesca Dugarte, Oliver Edwardson, Francesca Golfetto,

Arman Grigoryan, Clement Haenen, Yen Han,

María Pia Hernàndez, Pornpim Karchai, Emilie Nguyen,

Galina Mihaylova, Vahe Martirosyan, Merritt Moore,

Daniel Mulligan, Iker Murillo, Zehra Nurieva, Jade-Ashley Orr,

Filipe Portugal, Ana Quaresma, Jiayong Sun, Emi Uehara,

Clair Voss, Brooke Widdison, Valentino Zucchetti und

Tänzer und Tänzerinnen des Zürcher Balletts und des Junior Balletts.

 

Weitere Vorstellungsdaten:

30. April, 1., 3., 8., 28. Mai, 12., 13., 18. Juni 2009

 

Kartenbestellungen:

Opernhaus Zürich, Billettkasse

Tel. +41 44 268 66 66, www.opernhaus.ch

 

 

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