Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Creeps – dein Weg zum Superstar - Das Ernst-Deutsch-Theater zu Gast in StadeCreeps – dein Weg zum Superstar - Das Ernst-Deutsch-Theater zu Gast in StadeCreeps – dein Weg zum...

Creeps – dein Weg zum Superstar - Das Ernst-Deutsch-Theater zu Gast in Stade

Dienstag, 07. Februar 2006, 19.45 Uhr, STADEUM

Stade. Deutschland sucht in diesen Tagen wieder einmal den Superstar. Da die Casting-Show auf RTL ein Millionenpublikum fasziniert, hat das STADEUM aus ak-tuellem Anlass das passende Theaterstück zur TV-Sendung in seinen Spielplan auf-genommen. Am Dienstag, 7. Februar, ist ab 19.45 Uhr das Schauspiel „Creeps – dein Weg zum Superstar“ zu sehen.

Das Schauspiel von Lutz Hübner provoziert. Es entlarvt die scheinheilige Medienwelt und zeigt den knallharten Konkurrenzkampf im Show-Business. „Creeps“ macht in einer Inszenierung des Ernst-Deutsch-Theaters klar, dass es nicht um den Men-schen, sondern ausschließlich um das „große Geld“ geht. Schnell, pointiert, witzig, psychologisch ausgeklügelt ist das hochaktuelle Stück inklusive brisantem Inhalt.

Maren, Petra und Lilly wollen hoch hinaus. Ein Musiksender hat ein Casting für einen Moderatoren-Job in der Sendung „Creeps“ ausgeschrieben. Die drei Schülerinnen sind bis in die Endrunde gekommen und müssen nun zeigen, was in ihnen steckt. Die Konkurrenzsituation zehrt an ihren Nerven. Und während sie versuchen, sich ge-genseitig zu übertrumpfen, auszutricksen und manchmal richtig fertig zu machen, merken sie nicht, dass sich hinter den Kulissen etwas zusammenbraut, das sie nur gemeinsam bewältigen können.

Der 1964 in Heilbronn geborene Autor Lutz Hübner trifft mit diesem Stück den Nagel der VIVA-Generation auf den Kopf. Mit viel Sympathie und warmherzig-bissigem Humor setzt er seine Protagonistinnen diesem ebenso faszinierenden wie abstoßen-den Medienzirkus aus.

„Creeps“ ist ein aktuelles Jugend- und Erwachsenen-Schauspiel von Lutz Hübner, der schon mit „Gretchen 89ff“ und „Das Herz eines Boxers“ zwei Erfolgsstücke lande-te und rasch zu einem der meistgespielten Gegenwartsdramatiker wurde.

Tickets für das hochaktuelle Schauspiel gibt es für 14,15 / 15,80 / 17,45 / 19,10 Euro im Internet unter www.stadeum.de, telefonisch unter 04141/409140 sowie bei allen bekannten STADEUM-Vorverkaufsstellen.

Übrigens: Das STADEUM bietet zusätzlich zu diesem Stück einen Theaterworkshop für Jugendliche an, und zwar am Montag, 6. Februar, von 16 bis 20 Uhr unter der Leitung des Theaterpädagogen Nils Hanraets. Die Kosten betragen 23 Euro und beinhalten die Eintrittskarte für die eigentliche Aufführung. Anmeldungen nimmt Frau Ruhnau entgegen unter Tel. 04141/409115.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

MIT WILDEM FEUER - Bundesjugendorchester musiziert

Gleich zu Beginn begeisterte das Bundesjugendorchester unter der inspirierenden Leitung von Francesco Angelico mit der "Karneval"-Konzertouvertüre von Antonin Dvorak, wo Assoziationen zu Berlioz'…

Von: ALEXANDER WALTHER

DIE INQUISITION LÄSST GRÜSSEN - "Don Carlos" von Friedrich Schiller im Schauspielhaus Stuttgart

Die Inszenierung von David Bösch stellt die Personenführung psychologisch deutlich heraus. Das Bühnenbild in der Mitarbeit von Falko Herold bleibt eher blass, Leuchtstäbe erhellen das nächtliche…

Von: ALEXANDER WALTHER

STARK MYTHOLOGISCH GEDEUTET - "Rusalka" von Antonin Dvorak mit dem Theater Heidelberg im Theater Heilbronn

In der Inszenierung von Axel Vornam werden die mythologischen Aspekte dieses im Jahre 1901 in Prag uraufgeführten Werkes konsequent herausgearbeitet. Und auch im Bühnenbild von Tom Musch und den…

Von: ALEXANDER WALTHER

DIE OPER ALS TV-DRAMA

Es war eine Premiere der besonderen Art an einem historischen Ort. Zum ersten Mal gastierte das Nationaltheater Mannheim im Pfalzbau Ludwigshafen - und die Mannheimer Erstaufführung der "Hugenotten"…

Von: ALEXANDER WALTHER

MIT DEM ROSS IN DEN HIMMEL

Marco Stormans Inszenierung stellt die Unsicherheit der Figuren in den Mittelpunkt. Es ist nichts mehr so, wie es war. Die gesellschaftlichen Verabredungen scheitern. Storman arbeitet in diesem…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑