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„Das Opernschiff oder: Am Südpol, denkt man, ist es heiss“ in GEra

Premiere 22. Februar 18.00 Uhr in der Bühne am Park Gera

Eine Oper für kleine und große Menschen, die schon immer mal wissen wollten, wie Oper funktioniert.

 

Warum stehen Pinguine am Südpol immer so vornehm im Frack herum?

Dieser Frage ging die bekannte Autorin Elke Heidenreich nach und schrieb ein Kinderbuch darüber – eine witzige Geschichte mit ironischen Seitenhieben auf die Starallüren dreier Operntenöre. Aus dem Kinderbuch wurde ein Libretto. Der junge Komponist Marius Felix Lange schuf für dieses Libretto eine Kinderoper und gewann damit den vom Förderverein der Kölner Kinderoper, der Oper Köln und der Kölner Hochschule für Musik durchgeführten internationalen Kompositionswettbewerb.

 

Alle, die wissen wollen, warum denn Pinguine immer einen Frack anhaben, sollten sich unbedingt diese rundum hinreißende Oper anhören. Und weil Kinder nicht alleine in die Oper gehen, so Elke Heidenreich, hat die Aufführung auch Erwachsenen einiges zu bieten. Von der Antwort auf die Eingangsfrage sei nur so viel verraten: Pinguine sind insgeheim große Opernliebhaber und warten jedes Jahr sehnsüchtig auf das Opernschiff. Und weil sie für den Fall der Fälle schon mal passend gekleidet sein wollen, tragen sie eben stets einen Frack.

 

Pinguin Onkel Otto ist totaler Opern-Fan und wartet sehnsüchtig Jahr für Jahr auf das Opernschiff, das ihnen die tollsten Opern präsentiert. Wenn doch nur nicht seine Geige zerbrochen wäre, dann könnte er wenigstens die Wartezeit mit klassischer Musik verkürzen. Die jugendliche Pinguinin Lotti aber findet das gar nicht schlimm, denn sie steht mehr auf Pop, lässt sich aber von ihrem Freund Leo überreden, wenigsten einmal in eine Oper zu schnuppern …

 

Auf dem Opernschiff geht es heiß her – wie in einem echten Theater: hier wird in der Maske und in der Garderobe um die Kostüme gerangelt, jeder Sänger will seine Lieblingsrolle singen und natürlich das spielen, worauf er am meisten Lust hat. Gut, dass ein Regisseur dabei ist, der bestimmt, welche Oper dann den Pinguinen am Südpol vorgespielt wird: Es wird Verdis „La Traviata“ sein und davon sind am Ende alle hin und weg ….

 

Karsten Bohn gibt als Regisseur in der Bühne am Park Gera sein Debüt. Das Bühnenbild und die Kostüme entwirft Andreas Auerbach. Dramaturgisch begleitet Musiktheaterpädagogin Dr. Barbara Volkwein die Produktion.

 

Die vom Komponisten extra für die BaP geschriebene kammermusikalische Fassung wird gespielt von Musikern des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera unter der Leitung von Thomas Wicklein. Es singen Studenten der Hochschule für Musik Leipzig. Vom Musiktheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen sind Bernhard Hänsch als Onkel Otto und Günter Markwarth in der Rolle des Regisseurs dabei.

 

Die zweite Vorstellung ist am Samstag, 23. Februar, 16.00 Uhr, in der Bühne am Park Gera

 

www.tpthueringen.de

 

Kartentelefon: 0365-8279105 oder 03447-585161

 

 

 

 

 

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