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Deutsche Oper am Rhein: „Far and near are all around“ - Mit Choreographien von Juanjo Arqués und Demis Volpi

Premieren am 15. Oktober im Opernhaus Düsseldorf und am 30. Oktober im Theater Duisburg

13.10.2020
Kategorien: Ballett, Deutschland, News

„Umgeben von Ferne und Nähe“ - so könnte man die titelgebenden Worte aus Caroline Shaws „Partita for 8 Voices“ frei übersetzen, die sich über den Abend schreiben. Auf der Suche nach einem Beinamen für das 21. Jahrhundert, prägte der britische Autor George Monbiot den Begriff des „Zeitalters der Einsamkeit“. Trotz immer dichterer Kommunikation und medialer Vernetzung sei es vor allem die junge Generation, die zunehmend mit sozialer Isolation und Kontaktschwierigkeiten zu kämpfen habe.

Die vergangenen Monate haben das oft unsichtbare Phänomen der Einsamkeit in ein breiteres Bewusstsein gerückt. Juanjo Arqués wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden und zeichnet Porträts moderner Suchender. Seit 2016 ist er als young creative associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig und wurde u.a. 2019 mit seiner Choreographie „Ignite“ für den renommierten Prix Benois de la Danse nominiert.

Distanz wahren, aber gemeinsam atmen. So darf eine Compagnie – gerade in diesen Zeiten - sich dennoch als ein gemeinsam bewegender Körper verstehen. In der Uraufführung von Demis Volpi geht es weniger um die Vereinzelung des Menschen als um die Isolation der einzelnen Bewegung. Ausgehend von dem vor Klangfarben sprühenden A-cappella-Stück „Partita for 8 Voices“ der amerikanischen Komponistin Caroline Shaw sucht Volpi eine ähnlich streng-formale und gleichzeitig überbordend sinnliche Sprache.

Spectrum

    Choreographie
    Juanjo Arques
    Musik
    Marc Mellits
    Bühne und Kostüm
    Tatyana van Walsum
    Licht
    Volker Weinhart
    Dramaturgie
    Maurice Lenhard
    1. Violine
    Franziska Früh / Tonio Schibel
    2. Violine
    Marina Peláez Romero / Teruko Habu
    Viola
    Ralf Buchkremer / Mathias Feger
    Violoncello
    Nikolaus Trieb / Anja Schröder
    Tänzer*innen
    Rashaen Arts, Maria Luisa Castillo Yoshida, Joan Ivars Ribes, Niklas Jendrics, Evan L'Hirondelle, Courtney Skalnik, Edvin Somai, Feline van Dijken, Eric White

A simple piece

    Choreographie
    Demis Volpi
    Musik
    Caroline Shaw
    Kostüm
    Carola Volles
    Licht
    Volker Weinhart
    Dramaturgie
    Carmen Kovacs
    Tänzer*innen
    Yoav Bosidan, Rubén Cabaleiro Campo, Clara Nougué-Cazenave, Rose Nougué-Cazenave, Norma Magalhães, Pedro Maricato, Marié Shimada, Daniel Smith

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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