Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2016 - Die Preisträger/innenDeutscher Theaterpreis DER FAUST 2016 - Die Preisträger/innenDeutscher Theaterpreis...

Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2016 - Die Preisträger/innen

Am 05. November 2016 wurde der Deutsche Theaterpreis DER FAUST zum elften Mal verliehen. In diesem Jahr fand die Vergabe im Theater Freiburg statt. Ausgezeichnet wurden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt.

Er wird in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben - in diesem Jahr ist es das Land Baden-Württemberg. Weiterer Kooperationspartner ist 2016 die Stadt Freiburg.

 

Die Preisträger der FAUST-Verleihung 2016 sind:

 

Regie Schauspiel

Preisträger: Frank Castorf, „Die Brüder Karamasow", Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin

Koproduktion der Wiener Festwochen & der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin

 

Darstellerin / Darsteller Schauspiel

Preisträger: Edgar Selge, François in „Unterwerfung", Deutsches Schauspielhaus Hamburg

 

Regie Musiktheater

Preisträger: Peter Konwitschny, „La Juive", Nationaltheater Mannheim

 

Sängerdarstellerin / Sängerdarsteller Musiktheater

Preisträgerin: Nicole Chevalier, Stella/Olympia/Antonia/Giulietta in „Les Contes d'Hoffmann", Komische Oper Berlin

 

Choreografie

Preisträger: Alexander Ekman, „COW", Sächsische Staatsoper Dresden

 

Darstellerin / Darsteller Tanz

Preisträger: Aloalii Naughton Tapu in „Urban Soul Café", Ballhaus Ost Berlin

 

Regie Kinder- und Jugendtheater

Preisträgerin: Liesbeth Coltof, „Der Junge mit dem Koffer", Junges Schauspielhaus Düsseldorf

 

Bühne / Kostüm

Preisträger: Achim Freyer, „Esame di mezzanotte", Nationaltheater Mannheim

 

Lebenswerk

Den Preis für das Lebenswerk erhielt Hans Neuenfels.

 

Seit über 50 Jahren gehört der 1941 in Krefeld geborene Regisseur, Schriftsteller und Filmemacher Hans Neuenfels zu den großen und prägenden Künstlern des deutschen Theaters. Bis heute treibt er in seiner Arbeit - als Regisseur von Schauspiel und Oper, als Dichter, Schriftsteller und Filmemacher - die zeitgenössische Weiterentwicklung der darstellenden Künste vehement voran. Er war einer der Protagonisten des gesellschaftlichen und ästhetischen Aufbruchs der Theater nach 1968 und hat sich immer wieder für Uraufführungen und zeitgenössische Werke eingesetzt. Aber auch traditionelle Werke interpretiert er mit oft schmerzhaftem Nachdruck und entsprechend großer und kontroverser öffentlicher Resonanz als szenische Chiffren für die akuten Themen der Zeit. Mit seinem Wirken inspiriert er ganze Generationen von Schauspielern, Sängern und Regisseuren. Seine künstlerische Schöpferkraft speist sich unter anderem aus einer bedingungslosen Leidenschaft bis zur äußersten persönlichen Verausgabung und aus der interdisziplinären Breite seines künstlerischen Interesses. Mit der Verleihung des FAUST- Preises 2016 würdigt die Jury ein künstlerisches Lebenswerk von außergewöhnlicher Intensität, Vielfalt und öffentlicher Wirkungsmacht.

 

Laudator: Prof. Klaus Zehelein

 

3sat zeigt die Höhepunkte der Veranstaltung im Theater Freiburg in einem die Preis-Verleihung zusammenfassenden Film (45 Minuten) am Sonntag, den 6. November 2016, um 18.15 Uhr.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 14 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

MIT WILDEM FEUER - Bundesjugendorchester musiziert

Gleich zu Beginn begeisterte das Bundesjugendorchester unter der inspirierenden Leitung von Francesco Angelico mit der "Karneval"-Konzertouvertüre von Antonin Dvorak, wo Assoziationen zu Berlioz'…

Von: ALEXANDER WALTHER

DIE INQUISITION LÄSST GRÜSSEN - "Don Carlos" von Friedrich Schiller im Schauspielhaus Stuttgart

Die Inszenierung von David Bösch stellt die Personenführung psychologisch deutlich heraus. Das Bühnenbild in der Mitarbeit von Falko Herold bleibt eher blass, Leuchtstäbe erhellen das nächtliche…

Von: ALEXANDER WALTHER

STARK MYTHOLOGISCH GEDEUTET - "Rusalka" von Antonin Dvorak mit dem Theater Heidelberg im Theater Heilbronn

In der Inszenierung von Axel Vornam werden die mythologischen Aspekte dieses im Jahre 1901 in Prag uraufgeführten Werkes konsequent herausgearbeitet. Und auch im Bühnenbild von Tom Musch und den…

Von: ALEXANDER WALTHER

DIE OPER ALS TV-DRAMA

Es war eine Premiere der besonderen Art an einem historischen Ort. Zum ersten Mal gastierte das Nationaltheater Mannheim im Pfalzbau Ludwigshafen - und die Mannheimer Erstaufführung der "Hugenotten"…

Von: ALEXANDER WALTHER

MIT DEM ROSS IN DEN HIMMEL

Marco Stormans Inszenierung stellt die Unsicherheit der Figuren in den Mittelpunkt. Es ist nichts mehr so, wie es war. Die gesellschaftlichen Verabredungen scheitern. Storman arbeitet in diesem…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑