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Die Gewinner des BERLINER OPERNPREISES 2010

Die Jury entschied sich, Heera Kim (Karlsruhe) mit dem ersten,

Simon Frei (Berlin) mit dem zweiten und Peter Michael von der Nahmer (München) mit dem dritten Preis auszuzeichnen. Die Preisträger werden am 19. Mai 2010 im Rahmen einer Gala im „Babylon Mitte“ für ihre Werke ausgezeichnet.

An diesem Abend werden auch die prämierten Kompositionen uraufgeführt und

anschließend am 21. und 22. Mai zusammen mit dem Wettbewerbsbeitrag des viertplazierten Markus Lehmann-Horn in öffentlichen Aufführungen zu sehen sein (Regie Robert Lehmeier).

 

Der Berliner Opernpreis 10 stand unter dem Thema Verbotene Liebe. Die insgesamt 37 Wettbewerbsteilnehmer sandten zunächst bereits bestehende Werke ein. Die Jury wählte daraus 9 Teilnehmer für einen Workshop aus, die nach dem Workshopwochenende die eigentlichen Wettbewerbsarbeiten schufen.

 

Ausgezeichnet werden mit dem BERLINER OPERNPREIS Werke von überzeugender kompositorischer und musiktheatralischer Gestaltung sowie das Vermögen, die künstlerischen Mittel in den besten Dienst einer angemessenen Bühnenumsetzung des aufgegebenen Themas zu stellen.

 

Der BERLINER OPERNPREIS 2010 in Kürze

Aufgabe: Vertonung von musiktheatralischen Werken zum Thema Verbotene Liebe

Preisgeld: 10.000 Euro insgesamt

Preisverleihung: 19. Mai 2010, Babylon Mitte, Berlin.

Öffentliche Aufführungen: 21. und 22. Mai, 20 Uhr

Jurymitglieder: Franz Killer (musikalischer Leiter Pocket Opera Company Nürnberg) Robert Lehmeier (Regisseur) Jan Müller-Wieland (Komponist)

Michael de Roo (Intendant KamerOperaFestival Zwolle), Wolfgang Schreiber (freier Publizist)

 

DIE PREISTRÄGER

Heera Kim, 1. Preis

wurde 1976 in Seoul/Südkorea geboren und studierte Komposition und Musiktheorie an der Kyung-Hee-Universität von Seoul (B.A. 1998). Anschließend folgten Kompositionsstudien bei Prof. York Höller undProf. Humpert (beide HfM Köln), welche sie mit dem Diplom abschloss. Seit 2007 studiert sie bei Prof. Wolfgang Rihm (HfM Karlsruhe). Heera Kim hat zahlreiche Preise gewonnen (u.a. Günter Bialas Kompositionswettbewerb 2009, BMW Kompositionspreis der Musica Viva München 07, „Junge Komponisten“ – Ensemble für neue Musik Zürich 2007) und mehrere Künstlerstipendien (u. a. Aufenthaltsstipendien im Centre for Composer Visby, Schweiz, in der Villa Sträuli, Winterthur, im Künstlerhof Schreyahn). Ihre Werke werden von unterschiedlichsten Ensembles interpretiert: so z. B.

Schrei... dann Atem vom Ensemble ‚de ereprijs’ beim Young Composer Meeting 06 Apeldoorn, Ee-Mil-Leh für Sopran und Ensemble im ZKM Karlsruhe 2008, Ex Abrupto für 4 Sänger und Orchester durch das Symphonieorchester des bayerischen Rundfunks beim Musica Viva Festival 2009.

 

Simon Frei, 2. Preis

wurde 1977 in München geboren und studierte von 1998 bis 2000 Theaterwissenschaft an der LMU München mit den Nebenfächern Philosophie und Musikwissenschaft. Weiterführende Studien (Theaterwissenschaft und Philosophie als 2. Hauptfach) führten ihn an die FU Berlin, die er mit einer

Magisterarbeit über die Theatralität des Karl Valentin 2007 beendete. Er wirkte als Musiker bei mehrerenCD-Aufnahmen mit (u.a. „Crashlanding I“, „Land of the Kantrie Giants“), arbeitete am Theater als Sound Designer und Regieassistent und war Barkeeper u. a. im Konrad Tönz (Berlin). Seit 2004 arbeitet Simon Frei als freiberuflicher Tontechniker (Cutter) im Bereich Hörbuch.

 

Peter Michael von der Nahmer, 3. Preis

wurde 1977 in München geboren und studierte zunächst Musikwissenschaft und Philosophie in München, bevor er 2003 sein Kompositionsstudium an der dortigen Hochschule für Musik abschloss. Weiterführende Studien führten ihn nach Los Angeles (Filmmusikstudien bei Lee Sanders, Marek Zebrowski), an die Aspen Music School und an die Musikhochschule Mannheim als Gaststudent bei Prof. Sidney Corbett. Er gewann zahlreiche Preise, darunter den „Masterworks Prize“ 2006 mit The Monk and the Fish, 2007 den “Renée B. Fisher Composer Award”, 2008 den 1. Preis und Spezialpreis beim ISMEIVME 2nd International Composition Contest mit No Attetüde!

Peter Michael von der Nahmer kann bereits jetzt ein umfangreiches Oeuvre vorweisen, welches fast jedes Genre umfasst und von Werken für Musiktheater, über Ballettmusiken, Arbeiten für Chor, 20.5.2010Orchester bis hin zur Kammermusik reicht.

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