Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Die Heidelberger Schlossfestspiele 2014Die Heidelberger Schlossfestspiele 2014Die Heidelberger...

Die Heidelberger Schlossfestspiele 2014

15.6. bis 2.8.2014. -----

Als Neuproduktionen gibt es die abenteuerreiche Geschichte von Robin Hood für alle ab fünf Jahren. Spannende Abenteuergeschichten mit Mantel und Degen verspricht auch die Wiederaufnahme der Drei Musketiere. Abgerundet wird das sommerliche Festspielprogramm durch eine ganze Reihe hochkarätiger Konzerte.

Die Heidelberger Schlossfestspiele feiern Jubiläum! Sie werden nämlich, in ihrer heutigen Form, 40 Jahre alt. Im Jahr 1974 wurde die Tradition der Schlossfestspiele wiederbelebt, die aufgrund des Zweiten Weltkriegs 1940 abgebrochen war. Und so bespielen wir im Sommer des Jubiläumsjahrs abermals die schönsten Bühnen der Stadt.

 

Neuinszenierung: Molieres „Der Geizige“ mit Andreas Seifert in der Hauptrolle (Premiere 21. Juni)

 

 

Und das Theater und Orchester Heidelberg präsentiert im Rahmen der diesjährigen Schlossfestspiele den Musicalhit “My fair lady”, Musical von Frederick Loewe; Libretto von Alan J. Lerner, nach dem Schauspiel „Pygmalion“ von George Bernard Shaw und dem Film von Gabriel Pascal; Deutsch von Robert Gilbert

 

Premiere Sa 05.07.2014, 20.30 Uhr, Schloss Heidelberg / Schlosshof

 

„Die Sprache macht den Menschen!“ behauptet Sprachforscher Henry Higgins. Aus einem Blumenmädchen könnte er eine Herzogin machen. Davon ist er überzeugt. Sofort schließt er eine Wette darüber ab. Das Wettobjekt ist Eliza Doolittle, Blumenmädchen mit Gossenslang, das er der ‚feinen Gesellschaft‘ sechs Monate später als Prinzessin präsentieren will. Ein Experiment beginnt! Allerdings was der Sprachforscher Higgins nicht ahnt: er selbst wird zum Lernenden. Muss er doch erkennen, dass ein Mensch kein bloßer formbarer Lehm ist, sondern durchaus einen eigenen Willen hat und selbst eine gewisse Wirkungen ausübt. Im Falle von Eliza sogar mit größter Vehemenz! Seine Schülerin spricht in perfekter Hochsprache, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Und Higgins muss erkennen, dass es durchaus passieren kann, sein Herz an jemanden zu verlieren, was so gar nicht geplant war …

 

Aus dem griechischen Mythos des Bildhauers Pygmalion, der sich laut Ovids „Metamorphosen“ in seine selbstmodellierte Statue verliebte, wurde George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ und durch Frederick Loewe schließlich eines der erfolgreichsten Musicals überhaupt – kein Wunder bei der herzerfrischenden Mischung aus Geschlechterkampf, Sprachglosse, Liebesgeschichte und bezaubernder Musik.

 

Die renommierte Regisseurin Andrea Schwalbach inszeniert das beliebte Musical. Andrea Schwalbach realisierte jahrelang diverse Opernprojekte im Frankfurter Raum. Es folgten Inszenierungen u. a. an der Staatsoper Berlin, der Staatsoper Stuttgart im Kammertheater, dem Staatstheater Kassel, dem Nationaltheater Mannheim und mehrfach an den Opernhäusern in Frankfurt, Bonn, Hannover, Saarbrücken, Linz und Oldenburg. Unter der Intendanz von Holger Schultze inszenierte sie mehrfach am Theater Osnabrück (u. a. die Deutsche Erstaufführung von Kaija Saariahos „Adriana Mater“). Auch am Theater und Orchester Heidelberg ist sie keine Unbekannte mehr. Stellte sie sich hier doch 2012 mit ihrer Uraufführungsinszenierung von „Der tausendjährige Posten oder der Germanist“ vor. Die beliebte Rolle der Eliza Doolittle gibt Diana Tomsche. Sie sang bisher an der Semperoper Dresden, der Staatsoper Hannover, den Opernhäusern Brügge und Krakau, war Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, gab Gastspiele in Istanbul und Südkorea. Auch war Diana Tomsche zu Gast bei zahlreichen Festivals, wie z. B. den Dresdner Musikfestspielen, den Wiener Festwochen oder den Karlsruher Händelfestspielen. Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führte sie u. a. an die Münchener Philharmonie, Berliner Philharmonie und die Hamburger Laeiszhalle

 

Die musikalische Leitung des Abends liegt in Händen von Dietger Holm.

 

Alle Infos unter www.heidelberger-schlossfestspiele.de

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 17 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑