Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Die lustige Witwe2 von Franz Lehár im Nationaltheater Mannheim"Die lustige Witwe2 von Franz Lehár im Nationaltheater Mannheim"Die lustige Witwe2 von...

"Die lustige Witwe2 von Franz Lehár im Nationaltheater Mannheim

Premiere am 13. Dezember 2014, 19.30 Uhr, Opernhaus. -----

Pontevedro ist pleite. Wie gut, dass das Fürstentum auf die Scharfsinnigkeit seiner Diplomaten bauen kann. Baron Mirko von Zeta, der pontevedrinische Gesandte in Paris, hat eine brillante Idee:

 

Hanna Glawari, die sich in Paris vergnügende millionenschwere Witwe des pontevedrinischen Hofbankiers, muss, damit das Vermögen dem Staate nicht verloren geht, geheiratet werden, und zwar von einem Pontevedriner – versteht sich. So simpel diese Idee ist, so viele Haken hat sie auch. Erstens wird die Glawari von einem Schwarm französischer Mitgiftjäger umworben, die eine potentielle Gefahr für Zetas »diplomatischen Schachzug« darstellen. Zweitens ist die schwerreiche Witwe voller Argwohn gegenüber der Männerwelt, die sich vermeintlich eher in ihr Geld als in sie verliebt. Und drittens hat der von Baron Zeta zum Bräutigam auserwählte Graf Danilo Danilowitsch eine liebes- und leidensreiche Vorgeschichte mit der schönen Hanna …

 

Franz Lehárs berühmtestes Werk wurde 1905 im Theater an der Wien uraufgeführt und brachte es allein bis zum Todesjahr des Komponisten 1948 auf weit mehr als 300.000 Aufführungen rund um den Globus. Heute ist Die lustige Witwe eine der erfolgreichsten Operetten aller Zeiten. Ihre überaus große Popularität verdankt sie nicht zuletzt der Fülle von Hits, wie Dann geh’ ich ins Maxim, Lippen schweigen, Dummer Reitersmann, dem Vilja-Lied und vielen mehr.

 

Unter der Schirmherrschaft des Generalkonsuls Frankreichs, Nicolas Eybalin

 

Musikalische Leitung: Joseph Trafton - Inszenierung und Choreografie: Renato Zanella – Bühne: Dirk Becker – Kostüme: Esther Walz – Licht: Ralph Schanz – Dramaturgie: Klaus-Peter Kehr / Marco Misgaiski – Chor: Anton Tremmel

 

Baron Mirko Zeta: Thomas Jesatko/Sebastian Pilgrim - Valencienne: Vera-Lotte Böcker/Thérèse Wincent - Graf Danilo Danilowitsch: Raymond Ayers/Joachim Goltz - Hanna Glawari: Astrid Kessler/Cornelia Ptassek - Camille de Rossillon: Andreas Hermann/Ziad Nehme - Vicomte Cascada: Magnus Piontek/Bartosz Urbanowicz - Raoul de St. Brioche: Uwe Eikötter/Raphael Wittmer uvm.

 

Die nächste Vorstellung: 18. Dezember 2014 (B-Premiere)

 

www.nationaltheater-mannheim.de;

Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑