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"Die Vermessung der Welt" nach dem Roman von Daniel Kehlmann, Burghofbühne Dinslaken

Premiere am 28. Oktober 2016 um 20 Uhr im Tribünenhaus der Trabrennbahn in Dinslaken. -----

Das ausgehende 18. Jahrhundert, Zeitalter der Aufklärung, der Wissenschaft und der Kunst. Zwei Wissenschaftler, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Alexander von Humboldt, Forscher, Abenteurer, der „zweite Entdecker Amerikas“ und Carl Friedrich Gauß, der Theoretiker, Mathematiker, Misanthrop. Und doch haben beide ein Ziel und eine Passion: Die Vermessung der Welt.

Humboldt bereist dafür die Welt und studiert und erforscht mit großer Akribie alles, was ihm begegnet. Er kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Gauß bleibt so lange es geht zu Hause in Braunschweig. Er, der nicht ohne Frau leben kann, springt doch in seiner Hochzeitsnacht aus dem Bett, um eine Formel zu Ende zu bringen. Die Welt um ihn herum dringt kaum zu ihm durch. Er hängt mit dem Kopf in den Sternen. Diametraler könnten die Lebenskonzepte der beiden kaum sein und doch begegnen sich ihr Wege immer wieder, fühlen sie sich wie zwei Pole zueinander hingezogen.

 

Mit Fantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann in seinem Roman das Leben dieser beiden Genies. Er zeigt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg – ein weltumspannendes Abenteuer, das auch auf der Bühne nicht fehlen darf.

 

Bühnenfassung von Dirk Engler

 

Inszenierung Mirko Schombert

Bühne und Kostüme Jörg Zysik

Bühnenmusik Jan Exner

Dramaturgie Nadja Blank

 

Alexander von Humboldt:Markus Penne

Carl Friedrich Gauß:Matze Vogel

Eugen u.a.:Felix Lampert

Bonpland u.a.:Patric Welzbacher

Johanna u.a.:Julia Sylvester

 

 

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