Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
DORNRÖSCHEN – DIE LETZTE ZARENTOCHTER, Ballett von Youri Vámos - Staatstheater KarlsruheDORNRÖSCHEN – DIE LETZTE ZARENTOCHTER, Ballett von Youri Vámos -...DORNRÖSCHEN – DIE LETZTE...

DORNRÖSCHEN – DIE LETZTE ZARENTOCHTER, Ballett von Youri Vámos - Staatstheater Karlsruhe

PREMIERE 16.11.13 19.00 GROSSES HAUS. -----

Eine interessante Verknüpfung des Ballettklassikers Dornröschen mit dem Schicksal der letzten Zarenfamilie, den Romanows, welches in den 1920erJahren eine sehr spannende Fortführung erfuhr, als sich eine gewisse Anna Anderson als letzte Zarentochter Anastasia ausgab.

 

 

 

Youri Vámos, dem Karlsruher Publikum schon durch seine abendfüllenden Handlungsballette Ein Sommernachtstraum und Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte als großes choreografisches Erzähltalent bekannt, hat dem Ballettklassiker des 19. Jahrhunderts eine besondere Interpretation entlockt, indem er Bezüge zwischen dem Märchen und dem sich seinem Ende zuneigenden zaristischen Russland herstellt. Ausgangspunkt hierfür war die Zarenhymne, die Peter I. Tschaikowski an das Ende seiner Komposition gestellt hat.

 

Ausgesprochen geistreich verknüpft Youri Vámos das glanzvolle zaristische Milieu Russlands mit dem persönlichen Schicksal der Zarenfamilie Romanow. 1920 tauchte in Berlin eine Frau auf, die behauptete, Anastasia, die jüngste der Töchter von Zar Nikolaus II., zu sein. Sie habe als Einzige den Mord an ihrer Familie während der Russischen Revolution überlebt. Immer wieder folgt das Publikum ihren Erinnerungen an eine glanzvolle Kindheit im Zarenpalast. Mit dieser Version von Dornröschen, für die Michael Scott wie schon beim Nussknacker das Bühnenbild geschaffen hat, wird das Repertoire des Staatsballetts Karlsruhe durch ein weiteres großes, klassisches Handlungsballett ergänzt.

 

MUSIK Peter I. Tschaikowski MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Gedschold / Steven Moore INSZENIERUNG & CHOREOGRAFIE Youri Vámos EINSTUDIERUNG Joyce Cuoco & Filip Veverka BÜHNE & KOSTÜME Michael Scott LICHT Klaus Gärditz BADISCHE STAATSKAPELLE

 

Ab 12 Jahren

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑