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"Ende gut, alles gut" von William Shakespeare, Schauspielhaus Bochum"Ende gut, alles gut" von William Shakespeare, Schauspielhaus Bochum"Ende gut, alles gut"...

"Ende gut, alles gut" von William Shakespeare, Schauspielhaus Bochum

Premiere: 3. Februar 2018, Schauspielhaus

Shakespeares dunkle Komödie ist ein Geheimtipp. Im Zentrum der Geschichte über Liebe, Verlangen und einen unbeugsamen Willen steht eine der verblüffendsten Frauenfiguren, die Shakespeare je schrieb. Die Tochter eines berühmten Arztes liebt einen Grafen, doch dieser erwidert ihre Gefühle nicht. Aber als es der jungen Frau gelingt, den König zu heilen, gewährt ihr dieser ein einmaliges Privileg: Sie darf sich ihren Ehemann selbst auszusuchen und wählt den Grafen. Zur Heirat gezwungen, flüchtet dieser sich in den Krieg.

 

Seine frisch Vermählte aber gibt nicht auf. Sie weiß, was sie will, und um es zu bekommen, schreckt sie auch vor extremen Methoden nicht zurück. Vor dem Hintergrund der Debatte über Sexismus und Geschlechteridentitäten inszeniert Robert Schuster das Stück als ein Vexierbild, in dem Geschlechterrollen auf den Kopf und in Frage gestellt werden. Die Vorzeichen eines männerdominierten Systems werden umgekehrt und so die Zuschreibungen und Erwartungen aufgrund von Geschlecht offengelegt.

Robert Schuster, inszeniert Oper und Schauspiel u. a. in Basel, Bremen, Freiburg, Leipzig, am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Nationaltheater Weimar und am Schauspiel Frankfurt. Am Schauspielhaus Bochum waren zuletzt seine internationalen Produktionen „MALALAI – die afghanische Jungfrau von Orléans“ und „Kula – nach Europa“ zu sehen, die das Schauspielhaus Bochum als Kooperationspartner des Deutschen Nationaltheaters Weimar gezeigt hat. 2015 hat er in Bochum die Uraufführung von Christoph Nußbaumeders „Das Fleischwerk“ inszeniert. Er ist Professor für Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.

  • Regie: Robert Schuster,
  • Bühne & Kostüme: Jens Kilian,
  • Musik: Louisa Beck,
  • Dramaturgie: Miriam Wendschoff


Mit: Günter Alt (Die Königin von Frankreich), Therese Dörr (Giovanni [Original: Diana]), Bettina Engelhardt (Der Graf von Roussillon + Herzogin von Florenz), Jürgen Hartmann (Eine Närrin, dem Grafen von Roussillon zu Diensten), Christopher Heisler (Chanel, eine französische Aristokratin), Thomas Mehlhorn (Die Feuer, eine Personalscout der Königin + eine Witwe), Ronny Miersch (Die Parolles), Raphaela Möst (Paris, Pflegesohn des Grafen von Roussillon [Original Helena]), Roland Riebeling (Coco, eine französische Aristokratin), Daniel Stock (Brigitte, Tochter des Grafen von Roussillon [Original: Bertram])

Die nächsten Vorstellungen: 8., 17. & 25. Februar

Bild: William Shakespeare

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