Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau: Das Kultmusical "Evita"im Görlitzer Stadthallengarten Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau: Das Kultmusical "Evita"im Görlitzer...Gerhart-Hauptmann-Theater...

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau: Das Kultmusical "Evita"im Görlitzer Stadthallengarten

Premiere Freitag, dem 11. Juni 2021, um 19:30 Uhr

Startschuss für die Sommertheatersaison. Das Musical über das gebürtige Mädchen vom Land, welches zur argentinischen Präsidentengattin aufstieg, ist weltberühmt.

 

Copyright: Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

»Don’t Cry for Me Argentina« ist wohl jedem Musicalliebhaber ein Begriff. Kein Wunder, wurde das Album zum Musical »Evita« und die dazugehörige Singleauskopplung doch schon 1976 veröffentlicht und erfreuten sich großer internationaler Beliebtheit. Im Juni 1978 wurde »Evita« in London uraufgeführt und ist seitdem nicht mehr von den Musicalbühnen wegzudenken.  

Inszeniert wird Andrew Lloyd Webbers bewegendes Werk von Regisseur Ansgar Weigner und Ausstatter Robert Schrag, die am Gerhart-Hauptmann-Theater zuletzt gemeinsam die erfolgreiche Produktion »Sunset Boulevard« auf die Bühne brachten.

Eva Perón war eine schillernde Persönlichkeit und eine der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit, im Stadthallengarten wird Musiktheaterensemblemitglied Anna Gössi die Rolle singen. Sie kehrt mit der Produktion erstmals nach ihrer Elternzeit wieder auf die Görlitzer Bühne zurück. Die Rolle des Juan Perón wird von Max Dollinger übernommen.

Die großartige Musik gepaart mit der unglaublichen und emotionalen Geschichte der »Evita« versprechen beste Unterhaltung.

Handlung
Dieses Musical über das Leben und Sterben der Eva ­(Evita) Perón, die von ihren Anhängern wie eine Heilige verehrt wurde, ist ein Welterfolg. Die Handlung beginnt mit dem Ende: Am 26. Juli 1952 wird in Buenos Aires eine Kinovorstellung unterbrochen, um ­mitzuteilen, dass die argentinische Präsidentengattin Eva Perón an diesem Abend verstorben sei. Die Zuschauer sind ­erschüttert und die Verklärung, die schon zu Lebzeiten begonnen hatte, treibt neue Blüten. Allerdings gibt es auch die Rolle des Che, der Eva, ihren ­Aufstieg und ihre Verehrung äußerst kritisch sieht. Rückblickend erzählt er vom Weg des jungen, ehrgeizigen ­Mädchens von der Provinz bis in die Hauptstadt und von der moralischen Zwielichtigkeit ­ihrer steilen Karriere. Als sie auf Colonel Juan Domingo Perón trifft, verbinden beide ihr weiteres Schicksal miteinander, durchaus im gegenseitigen Karriere-Interesse. Ihr Gatte siegt bei den Präsidentschaftswahlen 1946 tatsächlich und Eva wird zur neuen – von der Oberschicht aufgrund ihrer Herkunft ­verachteten – First Lady des Landes. Als Präsidentengattin ist sie so wohltätig wie korrupt. Mit nur 33 Jahren stirbt sie an ­Gebärmutterkrebs.

Das Musical wurde 1978 in London uraufgeführt, der ­berühmteste Song »Don’t Cry For Me Argentina«, der zum Welthit wurde, ­jedoch schon zwei Jahre zuvor veröffentlicht. Ein bewegender Musical-Klassiker!‎

Musikalische Leitung                                           Ulrich Kern
Regie                                                                            
Ansgar Weigner
Ausstattung                                                             
Robert Schrag
Choreografie                                                            Dan Pelleg, Marko E. Weigert
Dramaturgie                                                              Ivo Zöllner
Choreinstudierung                                                Albert Seidl
Musikalische Einstudierung                             Olga Dribas, Jan Arvid Prée

Eva, genannt Evita                                                 Anna Gössi
Perón                                                                            
Max Dollinger
Che                                                                               
 Michael Souschek
Magaldi                                                                       
Thembi Nkosi
Geliebte (Mistress)                                              
Shoushik Barsoumian
Familie (Nr. 4)
Bruder Robert Rosenkranz
Zwei Schwestern Adrenne Balász, Emma Char3. Schwester Liga Jankovska
Mutter Désirée Ursu
Verlobter einer der Schwestern Daewoo Park
Cousin Hwayoung Eum
Lovers (Nr. 6) Keon Lee, Hwayoung Eum, Deawoo Park, Tomasz Pradzynski
Präsident (Nr. 7) Carsten Arbel
4 Offiziere (Nr. 7) Daniel Degorski, Robert Rosenkranz, Heiko Vogel, Won Jang
Amtierender Präsident Carsten Arbel
Offiziere (Nr. 17) Heiko Vogel, (Offizier 1) Hwayoung Eum, Daewoo Park
Papst (Nr. 17) Robert Rosenkranz
 
Stadthallengarten Görlitz
Fr., 11.06.21 19:30 Uhr – Premiere
Sa., 12.06.21 19:30 Uhr
So., 13.06.21 19:30 Uhr
Fr., 18.06.21 19:30 Uhr
Sa., 19.06.21 19:30 Uhr
Do., 24.06.21 19:30 Uhr
Fr., 25.06.21 19:30 Uhr
Sa., 26.06.21 19:30 Uhr
So., 27.06.21 19:30 Uhr
Do., 08.07.21 19:30 Uhr

Alle Vorstellungstermine finden Sie auf unserer Website unter www.g-h-t.de!

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 17 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Forever young

Die Essenz zweier realer und eines fiktiven Lebens werden in dem Theaterstück "Dorian" von Darryl Pinckney und Robert Wilson miteinander verknüpft: die des Malers Francis Bacon, des Autors Oscar Wilde…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Mythos erwacht zum Leben

Widersprüchlich und nicht ganz greifbar ist die historische Figur der Johanna von Orléans. Schier unglaublich, wie es einem einfachen Bauernmädchen im 15.Jahrhundert gelang, bis zum König…

Von: Dagmar Kurtz

"Krabat", Ballett nach einem Buch von Otfried Preußler von Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Das 2013 in Stuttgart uraufgeführte Handlungsballett „Krabat“ nach dem beliebten Roman von Ottfried Preußler, in dem er eine sorbische Sage verarbeitet, hatte jetzt an der Deutschen Oper am Rhein…

Von: Dagmar Kurtz

Rocky Horror Picture Show trifft auf Homer

Heftiges Klopfen an der Tür. Es ist nicht der verstorbene Komtur, sondern ein junges Paar, das Einlass begehrt. In ihrer Inszenierung des „Don Giovanni“ für die Deutschen Oper am Rhein“ nutzt Karoline…

Von: Dagmar Kurtz

Der schöne Schein

Täuschungen über Täuschungen, Doppelmoral und Betrug. In der Operette „Die Fledermaus“ macht jeder jedem etwas vor, allein die schwungvolle Musik mit Wiener Walzerseligkeit täuscht darüber hinweg und…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑