Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Giselle" - Ballett von Annett Göhre - Theater Plauen-Zwickau"Giselle" - Ballett von Annett Göhre - Theater Plauen-Zwickau"Giselle" - Ballett von...

"Giselle" - Ballett von Annett Göhre - Theater Plauen-Zwickau

Premiere 27. März 2019 um 20 Uhr in der Lukaskirche in Zwickau

Was geschieht, wenn ein verwöhnter und eigentlich verlobter Prinz sich langweilt? – Er flirtet ohne ernste Absichten mit einem Mädchen aus dem einfachen Volk und löst damit eine Katastrophe für sich und andere aus. In Adolphe Adams Giselle wirbt Prinz Albrecht als unerkannter Fremder um die Winzertochter Giselle und weckt bei ihr Hoffnungen auf die große Liebe. Giselles Mutter indessen wird von bösen Vorahnungen geplagt. Als der in Giselle verliebte Hilarion die Täuschung aufdeckt, erfüllen sich ihre Befürchtungen: Giselle stirbt und wird zur elfenhaften Wili, die nachts junge Männer zum erschöpfenden Tanz verführt. Als Albrecht sich den Wilis nähert, kann nur Giselles Liebe ihm das Leben retten.

 

Seit seiner Uraufführung 1841 in Paris zählt das Ballett zu den beliebtesten Meisterwerken des Repertoires. Sein Libretto wurde von Théophile Gautier u. a. nach einer Textvorlage von Heinricht Heine entwickelt und stellt beherzt die opferfixierten Frauenrollen seiner Zeit in Frage. Schon 1884 fand Marius Petipa neue Erzählweisen für diesen romantischen Stoff und erneuerte die Aufführungspraxis des klassischen Tanzes. Im 20. Jahrhundert machten sich Choreografen wie Mats Ek und Stephan Thoss auf die Suche nach zeitgenössischen Interpretationen der Giselle.

Ballettdirektorin Annett Göhre wird in der Zwickauer Lukaskirche nun ihre eigene Lesart dieses faszinierenden Balletts mit großer Orchesterbesetzung vorstellen.

Choreografie Annett Göhre  
Musikalische Leitung Vladimir Yaskorski
Bühne/Kostüme Annett Hunger
Dramaturgie Ulrike Cordula Berger, Hanna Kneißler

Giselle Nicole Stroh
Albrecht Elliot Bourke
Hilarion Vincenzo Vitanza
Myrtha, Königin der Wilis Miyu Fukagawa
Berthe, Giselles Mutter Judith Bohlen
Bathilde, Albrechts Verlobte Shahnee Page
Giselles Freundin Justine Rouquart   
Volk Miyu Fukagawa, Momoe Kawamura a. G., Juan Bockamp, Hugo Mercier a. G., Jeaho Shin
Damen und Herren der Statisterie / des Bewegungstrainings
Wilis Judith Bohlen, Momoe Kawamura a. G., Shahnee Page, Justine Rouquart, Juan Bockamp, Elliot Bourke, Hugo Mercier a. G., Jeaho Shin, Vincenzo Vitanza
Damen und Herren der Statisterie / des Bewegungstrainings

Freitag
29.03.
¬ 20:00 Uhr

Samstag
30.03.
¬ 20:00 Uhr

Sonntag
31.03.
¬ 18:00 Uhr

Mittwoch
03.04.
¬ 20:00 Uhr

Donnerstag
04.04.
¬ 20:00 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑