HomeBeiträge
KABALE UND LIEBE - EIN BÜRGERLICHES TRAUERSPIEL VON FRIEDRICH SCHILLER - Niedersächsische Staatstheater Hannover KABALE UND LIEBE - EIN BÜRGERLICHES TRAUERSPIEL VON FRIEDRICH SCHILLER -...KABALE UND LIEBE - EIN...

KABALE UND LIEBE - EIN BÜRGERLICHES TRAUERSPIEL VON FRIEDRICH SCHILLER - Niedersächsische Staatstheater Hannover

PREMIERE 08.09.17, 19:30 UHR, BALLHOF EINS. -----

Kabale und Liebe ist eine wütende Anklage gegen Ausbeutung, Menschenhandel und (moralische) Misswirtschaft – und ein heißblütiges Plädoyer für die Überwindung scheinbar unüberwindbarer Grenzen und für ein selbstbestimmtes Leben.

 

Als der 22-jahrige Friedrich Schiller, in Stuttgart frisch zum Regimentsarzt ernannt und mit Hof und Adel gut bekannt, die Stadt zum zweiten Mal verlässt, um der Uraufführung seines Erstlingswerks Die Räuber in Mannheim beizuwohnen, wird er prompt von Herzog verhaftet und erhält Schreibverbot. Doch schon während der Inhaftierung schmiedet er Ideen für sein zweites Stück, Luise Millerin, das später unter dem Titel Kabale und Liebe uraufgeführt wird.

 

Es ist die Geschichte einer Liebe als Politikum, die sich einerseits gegen die Heuchelei der Machthabenden richtet, andererseits gegen das duldsam ausharrende Bürgertum, welches das blutsaugerische System stabilisiert, indem es als Gottesordnung akzeptiert, was doch nur faules Menschenwerk ist. Eine Liebe, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, destruktiv, masochistisch, provokant und jenseits herrschender Moralvorstellungen. Eine Liebe, die tödlich endet …

 

REGIE Jan Friedrich

BÜHNE UND KOSTÜME Alexandre Corazzola

MUSIK Felix Rösch

DRAMATURGIE Barbara Kantel

 

MIT Johanna Bantzer, Beatrice Frey, Silvester von Hösslin, Sophie Krauß, Philipp Kronenberg, Christoph Müller, Daniel Nerlich

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Amerikanische Avantgarde

Mit gleich vier Stücken amerikanischer Choreographen der Moderne, die die amerikanische, aber auch die internationale Tanzszene erheblich beeinflussten, wartet der b40-Ballettabend an der Deutschen…

Von: Dagmar Kurtz

Kein Ort. Nirgends.

Ein goldener Läufer, golden wie eine Rettungsdecke, nimmt die Mitte der Bühne ein. Im Hintergrund liegt ein Mensch in eine graue Wolldecke gehüllt. So beginnt Raimund Hoghes Stück "Lettere amoroso".…

Von: Dagmar Kurtz

Ende einer Spaßgesellschaft

Eine reiche, leicht exzentrische Gesellschaft trifft sich in Hollywood zur Poolparty auf einem luxuriösem Anwesen. Sie hat sich in Schale geworfen, trägt nette 50er Jahre Sommerkleidung. Nur Hermann…

Von: Dagmar Kurtz

Clubnacht

Die Bühne schwarz, der Bühnenboden mit dunkler Erde und Plastikbechern bedeckt. Eine Frau kommt aus dem Dunklen und bewegt sich ganz langsam wie in Zeitlupe vorwärts. Nach und nach kommen weitere…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑