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KÖNIG LEAR von William Shakespeare - Mainfranken Theater Würzburg

Premiere: 1. Juni 2013 | 19.30 Uhr | Großes Haus. -----

Ganz unbestritten gehört König Lear zu den berühmtesten Tragödien William Shakespeares. Vielleicht ist es das Stück, mit dem Shakespeare auf radikalste Weise Fragen nach dem menschlichen Sein aufwirft.

Als letzte Schauspielpremiere im Großen Haus in dieser Saison steht dieses Opus magnum in der Inszenierung des designierten Schauspieldirektors Stephan Suschke auf dem Spielplan des Mainfranken Theaters Würzburg. Bereits im Oktober 2012 haben Stephan Suschke (Regie) und Momme Röhrbein (Ausstattung) einen Shakespeare-Klassiker erfolgreich auf die Bühne gebracht: Giuseppe Verdis Oper Macbeth. Mit König Lear widmen sich die beiden nun einem weiteren großen Königsdrama Shakespeares. In Macbeth steht die Gier nach Macht im Zentrum des dramatischen Geschehens, während in der Tragödie König Lear freiwillig auf die Macht verzichtet wird. Beiden Werken gemeinsam sind die abgründigen Charaktere in einer aus den Fugen geratenen Welt und die Eskalation der Gewalt, die in wahre Exzesse mündet. Um

die Brücke zwischen den beiden Dramen zu spannen, wird das Bühnenbild aus der Macbeth-Inszenierung übernommen.

 

Die tragische Figur des König Lear, die einen tiefen Fall von Allmacht zu Ohnmacht erleiden muss, wird von Max De Nil verkörpert: Nach über 30 Jahren auf der Bühne verabschiedet sich das langjährige

Ensemblemitglied mit dieser Rolle aus seinem Berufsleben.

 

Regie Stephan Suschke

Bühne und Kostüme Momme Röhrbein

Dramaturgie Roland Marzinowski

Regieassistenz Anna-Elisabeth Frick

 

MIT

Lear, König von Britannien Max De Nil

Edgar, Glosters Sohn / König von Frankreich Kai Markus Brecklinghaus

Edmund, Glosters Bastard / Herzog von Burgund Robin Bohn

Herzog von Albany Kai Christian Moritz

Graf von Gloster Rainer Appel

Graf von Kent / Narr Georg Zeies

Oswald Issaka Zoungrana

Goneril Christina Theresa Motsch

Regan Maria Brendel

Cordelia Theresa Palfi a. G.

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