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Neue Spartenleitung im Schauspiel am Theater Basel

mit Martin Wigger und den Regisseuren Simon Solberg und Tomas Schweigen - Georges Delnon leitet die Sparte Oper.

 

 

Die Spartenleitung im Schauspiel am Theater Basel in der Spielzeit 2012/13 hat der Chefdramaturg Martin Wigger gemeinsam mit den Regisseuren Simon Solberg und Tomas Schweigen. Beide werden als Hausregisseure fest an das Theater Basel engagiert. Die Sparte Oper wird vom Direktor des Theater Basel, Georges Delnon, geleitet.

 

Simon Solberg arbeitet bereits seit zwei Jahren kontinuierlich in Basel. Seine letzten Inszenierungen waren "Die Räuber" von Friedrich Schiller und "Graf Öderland" von Max Frisch. Am 23. September hat Solberg in Basel Premiere mit Ibsens "Volksfeind".

 

Tomas Schweigen ist in der Schweiz vor allem mit seiner eigenen Theatergruppe "Far A Day Cage" bekannt geworden - daneben inszeniert er regelmässig im deutschsprachigen Raum. Zuletzt war sein "Hamlet" in Zürich am Theaterhaus Gessnerallee zu sehen. Schweigen wird Schauspieler aus "Far A Day Cage" mit nach Basel bringen. Zwischen Tomas Schweigen und Martin Wigger bestehen feste Arbeitsbeziehungen.

 

Biographische Informationen:

 

Martin Wigger

 

Geboren in Hannover, Studium der Klassischen Philologie in Marburg, Berlin und Hamburg. Ausbildung zum Dramaturgen an der Hochschule der Künste in Berlin. Dort diverse Lehraufträge. Dramaturg am LTT in Tübingen. Künstlerischer Leiter des neubaus, eines Erst- und Uraufführungstheaters am Staatsschauspiel Dresden (dort u. a. Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Sebastian Schug, Olaf Altmann, Nina Gühlstorff, Bettina Bruinier). Künstlerischer Leiter und Leitender Dramaturg am Theaterhaus Jena. Daneben Lehrbeauftragter für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» in Leipzig. Seit 2009 Chefdramaturg am Theater Basel, Schauspiel.

 

Simon Solberg

 

Simon Solberg wurde 1979 in Bonn geboren. Er studierte Schauspiel an der Folkwang Hochschule Essen und arbeitete als Regisseur und Schauspieler. 2006 –2008 war er Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim. Zahlreiche Inszenierungen u.a. dort, am schauspielfrankfurt, am Maxim-Gorki-Theater Berlin und am Volkstheater München, wo er Goethes «Faust» inszenierte. 2008 gewann er den Kritikerpreis beim Festival Radikal jung. In der vergangenen Spielzeit inszenierte u.a. er «Romeo und Julia» von William Shakespeare am Staatsschauspiel Dresden, «Johanna von Orléans» von Friedrich Schiller am Volkstheater München und «In Neon» bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin. Am Theater Basel inszenierte er die ‹raubkopierte› Fassung der «Räuber» nach Friedrich Schiller.

 

Tomas Schweigen

 

Geboren 1977 in Wien, lebt in Zürich. Studium der Theaterwissenschaft, Dt. Philologie, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Wien, Schauspielstudium in Wien, Regiestudium an der Theaterhochschule Zürich. Gründung der freien Theater-Kompagnie FAR A DAY CAGE (FADC). Tomas Schweigen arbeitet in der freien Szene und an Stadt- und Staatstheatern, zuletzt u. a. am Schauspielhaus Wien, am Theaterhaus Jena und schauspielfrankfurt. Er ist Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste.

 

 

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