Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Neuer Ballettabend Körpersprache³: Uraufführungen von Mauro Bigonzetti, Edward Clug und Marco Goecke, Stuttgarter BallettNeuer Ballettabend Körpersprache³: Uraufführungen von Mauro Bigonzetti,...Neuer Ballettabend...

Neuer Ballettabend Körpersprache³: Uraufführungen von Mauro Bigonzetti, Edward Clug und Marco Goecke, Stuttgarter Ballett

Premiere: 23. März 2012, Schauspielhaus. -----

Mit einem starken Bekenntnis zum zeitgenössischen Tanz kehrt das Stuttgarter Ballett in das neu eröffnete Schauspielhaus zurück.

Für Körpersprache³ hat Ballettintendant Reid Anderson die international renommierten Choreographen Mauro Bigonzetti, Edward Clug und Marco Goecke mit neuen Stücken für die Compagnie beauftragt, und so präsentiert dieser Ballettabend gleich drei Uraufführungen hintereinander! Die neu kreierten Ballette setzen eine lange Geschichte bedeutender Uraufführungen in dieser Spielstätte fort, welche dem Stuttgarter Ballett sehr am Herzen liegt: Für die Bühne des Schauspielhauses schufen viele bedeutende Choreographen neue Stücke, darunter etwa Uwe Scholz (stabat mater und air), Jiří Kylián (Blaue Haut) oder auch John Neumeier (Endstation Sehnsucht).

 

Der neue Ballettabend bringt nun Arbeiten dreier Künstler zusammen, die sich durch einen ebenso kreativen wie jeweils höchst einzigartigen Umgang mit Tanz auszeichnen – drei Körpersprachen eben.

Alle drei Choreographen – der Rumäne Edward Clug, der Stuttgarter Hauschoreograph Marco Goecke und der italienische Choreograph Mauro Bigonzetti - sind dem zeitgenössischen Tanz zutiefst verpflichtet.

 

Mauro Bigonzetti ist der Bildhauer unter den Choreographen: Seine Choreographien erforschen den menschlichen Körper auf eine Weise, die – trotz Momenten der Groteske oder Brutalität – nie die umwerfende Schönheit seines Objektes aus den Augen verliert.

 

Edward Clug, in Rumänien geboren, leitet seit 2003 das Ballettensemble des Slowenischen Nationaltheaters Maribor nach einer erfolgreichen Karriere als Tänzer an eben diesem Theater. Seine erste Uraufführung für das Stuttgarter Ballett: Pocket Concerto 2009 erwies sich als kleines Juwel, ein Versteckspiel für fünf Tänzer.

 

Marco Goecke, seit 2005 Hauschoreograph des Stuttgarter Balletts, ist einer der originellsten deutschen

Choreographen der Gegenwart. Mit einprägsamen Bildern – mal angsteinflößend und skurril, mal zärtlich oder humorvoll – schafft Goecke ein einzigartiges, unvergessliches optisches Universum, und garantiert somit auch bei dieser neuen Uraufführung für völlig neue Eindrücke.

 

Weitere Vorstellungen im Schauspielhaus:

27.3., 2.4., 23.4., 29.4., 4.5., 6.5. 2012

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑