Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Orpheus" von Edward Bond und Hans Werner Henze, STAATSTHEATER KASSEL"Orpheus" von Edward Bond und Hans Werner Henze, STAATSTHEATER KASSEL"Orpheus" von Edward...

"Orpheus" von Edward Bond und Hans Werner Henze, STAATSTHEATER KASSEL

Premiere: Samstag, 15. September 2012, 19.30 Uhr, Opernhaus. -----

 

„Orpheus“ von Edward Bond und Hans Werner Henze für Tanzensemble und großes Orchester zählt gewissermaßen schon zu den „Klassikern“ der Moderne. Die Macht der Musik und die Kraft der Liebe stehen im Zentrum, allerdings nicht weltenthoben oder als tiefenpsychologische Annäherung an den Mythos, sondern mit politischem Bekenntnischarakter.

 

Orpheus beherrscht mit seiner Musik die Naturgewalten, berauscht die wilden Tiere, fordert die Götter heraus, entlarvt und entmachtet sie und befreit die Menschen vom Schrecken des Todes.

 

Für den 1926 in Gütersloh geborenen Komponisten Hans Werner Henze war ein Hörerlebnis des Monteverdischen Orfeo Auslöser, sich tiefergehend mit dem Orpheus-Mythos zu beschäftigen. In Edward Bond hat Henze den Autor gefunden, der in packend knapper Sprache ein ›visionäres Gedicht‹ formulierte, welches dann als Regieanweisung das ganze Stück durchzieht und den erzählerischen Kern bildet.

 

Henze fasst in diesem Bühnenwerk, das in der Fassung für großes Orchester 1979 in Stuttgart zur Uraufführung kam, die Vision Bonds von Schönheit und Grauen des Lebens musikalisch zu einem »Menschheitsdrama« zusammen, welches in der Choreografie und Inszenierung von Johannes Wieland die Spielzeit eröffnen wird.

 

Inszeniert und choreografiert wird das Werk von Tanzdirektor Johannes Wieland. Es spielt das Staatsorchester Kassel unter der Leitung von Generalmusikdirektor Patrik Ringborg.

 

Wiener Fassung

 

Musikalische Leitung: Patrik Ringborg,

Regie und Choreografie: Johannes Wieland,

Bühne: Steph Burger,

Kostüme: Evelyn Schönwald

 

Mit Wencke Kriemer de Matos (Eurydike), Rémi Benard (Orpheus), Evangelos Poulinas a. G (Apollo), Brea Cali a. G., Laura Ramos Santana, Maasa Sakano, Léa Tirabasso, Laja Field, Breanna O'Mara, Amandine Petit, René Alejandro Huari Mateus, Ryan Mason, Viktor I. Usov, Jaroslav Ondrus a. G., Jorys Charles Michel Zegarac a.G. und einem 40-köpfigen Bewegungschor

 

21.09.12, 19.30

30.09.12, 18.00

03.10.12, 19.30

06.10.12, 19.30

20.10.12, 19.30

30.10.12, 19.30

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑